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The Almighty: „Blood, Fire & Love (1989) / Soul Destruction (1991) (Review)

Artist:

The Almighty

The Almighty: „Blood, Fire & Love (1989) / Soul Destruction (1991)
Album:

„Blood, Fire & Love (1989) / Soul Destruction (1991)

Medium: 2 LP's
Stil:

Hardrock

Label: Silver Lining Music/Polydor
Spieldauer: LP 1 – 43:09 / LP 2 – 58:35
Erschienen: 27.11.2023
Website: [Link]

Die Schotten THE ALMIGHTY haben den Hardrock im Blut. Oder besser: Sie hatten vor kanpp 35 Jahren den Hardrock im Blut und ließen diesen auf gleich zwei Alben heraus, der vom Cover bis hin über die Texte und natürlich die knackigen Musik-Rhythmen so in etwa jedes Klischee bedienten, das der Hardrock-Fan hören wollte. Und ein Song wie „You've Gone Wild“ ihrer Debüt-LP „Blood, Fire & Love“ wurde so auch zu ihrem persönlichen Programm.

Bandgründer Ricky Warwick hatte zuvor noch seine eigene Karriere als Tour-Gitarrist von NEW MODEL ARMY begonnen und sich entschieden, nach der Poison-Street-Tour auszusteigen und seine eigene Band THE ALMIGHTY zu gründen, um im besten Sinne von solchen Bands oder Musikern wie ALICE COOPER oder IRON MAIDEN, die sie auch als Vorband bei deren Tourneen begleiteten, abzurocken.

So entstanden auch kurz aufeinander ihre beiden ersten Alben „Blood, Fire & Love“ (1989) und „Soul Destruction“ (1991), die sich nicht durch kreative Ideen, aber einen straighten Rock-Sound und beeindruckende spielerische Qualitäten der vier Jungs aus Glasgow auszeichneten.

Der Erfolg ihres Debüts veranlasste THE ALMIGHTY dann auch, gleich noch ein Live-Album unter dem Titel „Blood, Fire And Live“ hinterherzuschieben und damit ausgiebig auf Tour zu gehen, wobei sie sogar als Vorgruppe von MOTÖRHEAD auftraten, deren Einfluss man (ähnlich wie auch den von METALLICA) besonders auf der zweiten THE ALMIGHTY-LP „Soul Destruction“ heraushören kann.

Man höre nur die Drum-Battle, welche die zweite LP „Soul Destruction“ mit „Crucify“ eröffnet und dann mit wilder Gitarre losrockt – das hat dem guten Lemmy garantiert auch bestens gefallen.

Eigentlich aber würde man aus heutiger Sicht Band und Alben unter der Rubrik 'Längst vergessen' ablegen und bei der Qualität beider Alben THE ALMIGHTY, die sich 1996 aufgelöst hatten, wahres Unrecht widerfahren lassen. Denn „Blood, Fire & Love“ und „Soul Destruction“ haben eben doch alles zu bieten, was man unter einer anderen Rubrik, nennen wir sie mal 'Guter 80er-/90er-Jahre-Hardrock' ablegen könnte. Und eben mit Blut, Feuer und Liebe spielt.

Kein Wunder, dass die Fans von THE ALMIGHTY ihre Band einfach nicht vergessen wollten oder konnten, sodass es nun wohl besonders auch durch deren Initiativen zur Wiederveröffentlichung der ersten beiden THE ALMIGHTY-LP's auf (farbigem) Vinyl kommt.

THE ALMIGHTY zeigte sich diesbezüglich dann auch in der Öffentlichkeit sehr dankbar, indem sie mit folgendem Statement darauf reagierten: „Danke an all unsere Fans für die Unterstützung und den Wunsch der Wiederveröffentlichung von 'Blood Fire & Love' und 'Soul Destruction' auf limitiertem Vinyl!“
Und der Limitierung wegen sollte man auch nicht zu lange warten, wenn man auf der Suche nach gutem Hardrock auf 180g-Vinyl (inklusive bedruckter Innenhülle mit allen Texten und Fotostrecke) ist.
Zwar hätte man beide LP's auch gerne zu einer Doppel-LP vereinen können, da sie sich wirklich sehr ähnlich sind, aber durch die beiden Einzel-Ausgaben bleibt natürlich der authentische Wert dieser 1989 und 1991 veröffebntlichten Hardrock-Alben rundum erhalten.

FAZIT: Eigentlich längst vergessen – und doch wieder hervorgekramt und in puncto Hardrock sogar für richtig gut befunden! „Blood, Fire & Love (1989)“ und „Soul Destruction (1991)“ der schottischen Hardrock-Band THE ALMIGHTY feiern nach fast 35 Jahren ihre vinyl remasterte LP-Neuauflage auf farbigem Vinyl und zugleich streng limitiert. Wer also die Bands mag, die THE ALMIGHTY schon als Vorband bei deren Tourneen begleitete (MOTÖRHEAD oder ALICE COOPER und IRON MAIDEN), die werden viel Freude mit diesen Neuauflagen haben. Nur sollte man sich der Limitierung wegen beeilen. Ansonsten gilt für die Mannen mit den E-Gitarren unterm Schottenrock: Wenn weg, dann weg!

Thoralf Koß - Chefredakteur (Info) (Review 1275x gelesen, veröffentlicht am )

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  • 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
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Tracklist:
  • = Blood, Fire & Love (1989) = (43:09)
  • Seite A (23:02):
  • Resurrection Mutha (4:56)
  • Destroyed (3:43)
  • Wild & Wonderful (4:58)
  • Blood, Fire & Love (5:46)
  • Gift Horse (3:39)
  • Seite B (20:07):
  • You've Gone Wild (3:59)
  • Lay Down The Law (4:02)
  • Power (3:58)
  • Full Force Lovin' Machine (3:45)
  • Detroit (3:23)
  • = Soul Destruction (1991) = (58:35)
  • Seite A (28:21):
  • Crucify (4:42)
  • Free 'N' Easy (4:24)
  • Joy Bang One Time (3:33)
  • Love Religion (4:41)
  • Bandaged Knees (6:11)
  • Praying To The Red Light (4:49)
  • Seite B (30:14):
  • Sin Against The Light (5:00)
  • Little Lost Sometimes (7:01)
  • Devil's Toy (5:22)
  • What More Do You Want (4:32)
  • Hell To Pay (4:47)
  • Loaded (3:32)

Besetzung:

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