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Amberian Dawn: End Of Eden (Review)
Artist: | Amberian Dawn |
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Album: | End Of Eden |
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Medium: | CD | |
Stil: | Symphonic Melodic Metal |
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Label: | Spinefarm Records | |
Spieldauer: | 44:31 | |
Erschienen: | 22.10.2010 | |
Website: | [Link] |
Amberian Dawn haben vor allem ein großes Problem: Solange eine finnische Band symphonischen Power Metal spielt, der von einer weiblichen Sopranstimme gekrönt wird, wird immer wieder der Name NIGHTWISH fallen und in der Tat klingen AMBERIAN DAWN grundsätzlich schon wie die finnischen Überflieger, zu Zeiten als Tarja Turunen noch die Sängerin war.
Hinter der muss sich Heidi Parviainen stimmlich auch nicht verstecken, vielleicht klingt sie sogar noch ein wenig klassischer und somit besser. So wie auch die Musik auf "End Of Eden", die von neoklassischem Gefiedel auf Keyboard und Gitarre nur so gespickt ist und letztlich etwas überladen wirkt, was auch daran liegt, dass die Produktion sehr Keyboard-lastig ist. Ansonsten sind die Arrangements durchaus als professionell zu bezeichnen, was man vom Songwriting allerdings nicht so ohne Weiteres behaupten kann.
Denn es gelingt der Band kaum, Melodien zu schreiben, die auch im Ohr bleiben, das gilt für die Gitarren und Keyboards genauso wie für den Gesang. Ohrwürmer funktionieren jedenfalls ganz anders. In Kombination mit dem leicht anstrengenden Klangbild wird "End Of Eden" jedenfalls schnell penetrant nervig. Zwar ist man um Abwechslung bemüht, variiert Tempo und Stimmung und traut sich sogar an ein Opern Metal-Duett mit Bariton Markus Nieminen, das alles ändert aber nichts daran, dass die Songs an einem vorbeirauschen, ohne Eindruck zu hinterlassen. Hier ist dringend Nachsitzen in Sachen packendes Songwriting angesagt, wenn man in Zukunft positiver und begeisternder auf sich aufmerksam machen will.
FAZIT: "End Of Eden" ist zwar wirklich gut gemacht, weist aber eklatante Mängel in Sachen Nachhaltigkeit auf, weshalb es nur für Genre-Hardliner interessant ist.
- 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
- 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
- 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
- 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
- 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
- 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
- Talisman
- Come Now Follow
- Arctica
- Ghostly Echoes
- Sampo
- Blackbird
- Field Of Serpents
- City Of Corruption
- Virvatulen Laulu
- War In Heaven
- Bass - Tommi Kuri
- Gesang - Heidi Parviainen
- Gitarre - Kasperi Heikkinen, Emil Pohjalainen
- Keys - Tuomas Seppälä
- Schlagzeug - Joonas Pykälä-Aho
- River Of Tuoni (2008) - 9/15 Punkten
- End Of Eden (2010) - 6/15 Punkten
- Circus Black (2012) - 10/15 Punkten
- Re-Evolution (2013)
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