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Predatory Void: Atoned In Metamorphosis (Review)
| Artist: | Predatory Void |
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| Album: | Atoned In Metamorphosis |
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| Medium: | Download/EP-CD | |
| Stil: | Post-Black- und Death-Metal, Sludge |
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| Label: | Pelagic Records | |
| Spieldauer: | 13:29 | |
| Erschienen: | 06.02.2026 | |
| Website: | [Link] |
Schade, dass mit „Atoned In Metamorphosis“ nur eine EP und kein echter Longplayer von den belgischen Black-Death-Metallern PREDATORY VOID mit der russischstämmigen Sänger- und Schreierin Lina R (auch bei CROSS BRINGER) herausgekommen ist.
Selbst wenn also in der Kürze die Würze liegt, bleiben sich die Musiker in den dreizehneinhalb Minuten dieser EP völlig treu und kombinieren tödlich-schwarzen Sludge-Metal mit ein paar Ausflügen in den Hardcore Punk und den doomigen Post Metal, wobei die Klar- und Growl-Stimme ihrer Sängerin oftmals im Vordergrund steht, um lautstark ihre dystopischen Texte über neue Monde oder schaurige Löcher und eigenartige Betrachtungen der Zeit intoniert: „One day we'll both get tired of turning over the hourglass / Half-empty, covered with spiderwebs and dust“ („Contemplation In Time“).
Ging es also auf dem 2023er-Album „Seven Keys To The Discomfort Of Being“ beispielsweise noch um Albträume, Schlaflähmungen und Halluzinationen, wandeln PREDATORY VOID nunmehr auf dem Boden der Realität und den tiefen Löchern darunter, also dem düsteren Unterbewusstsein. So setzt nach einem ruhigen und etwas verstörenden, tatsächlich an SUZANNE VEGA erinnernden, Beginn „Atoned In Metamorphosis“ mehr und mehr auf Härte und knackige Energie, fette, fast bedrohliche Bässe und metallische Gitarrenlinien sowie komplexe und wechselnde Schlagzeug-Strukturen.
Nur ist die Metamorphose nach nichtmal einer Viertelstunde schon wieder vorbei und wirkt daher nicht wirklich lange nach. Macht aber auf jeden Fall neugierig – auf den hoffentlich in nicht allzu langer Zeit folgenden Longplayer.
FAZIT: Post-Black-, Doom- und Death-Metal- sowie Sludge-Grüße aus Belgien, die allerdings schon nach einer Viertelstunde und vier Songs zu Ende sind. PREDATORY VOID lassen es auf „Atoned In Metamorphosis“ wiederum mit weiblichem Klargesang und Growls ordentlich krachen und legen ihre textliche Hand an das bedrohliche Unterbewusstsein, um es in die harte Realität ihrer Musik zu holen. Passt – und macht auf den nächsten Longplayer der 2022 gegründeten belgischen Band neugierig.
- 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
- 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
- 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
- 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
- 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
- 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
- Make Me Whole
- New Moon
- Peeling Cycle
- Contemplation In Time
- Bass - Kris Aumann
- Gesang - Lina R
- Gitarre - Lennart Bossu, Thijs De Cloedt
- Schlagzeug - Vincent Verstrepen
- Seven Keys to the Discomfort of Being (2023) - 12/15 Punkten
- Atoned In Metamorphosis (2026)
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