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Wolverine: Anomalies (Review)

Artist:

Wolverine

Wolverine: Anomalies
Album:

Anomalies

Medium: CD/LP/Download
Stil:

Atmospheric Progressive Rock

Label: Music Theories Recordings
Spieldauer: 52:28
Erschienen: 06.02.2026
Website: [Link]

Nach eine Dekade Pause legen die Schweden-Progger WOLVERINE mit „Anomalies“ ein neues Album vor. Allerdings agieren die Musiker dabei weniger kopflastig als anfangs gedacht und auch exzentrische Anomalien lassen die Kompositionen weitestgehend missen.


Stattdessen klingt das Album leicht zugänglich und schleicht sich sanft und bedacht in den Kopf des Hörers. Das liegt nicht zuletzt an den atmosphärischen Keyboards und Synthesizern, die zum Großteil introspektive Ruhe und bedachte Grooves präsentieren, anstatt mit komplexen Instrumentalreisen die Hirnwindungen des Hörers zu verknoten.
Stücke wie „Nightfall“ bleiben zügig im Ohr hängen und grooven sich mit Leichtigkeit an die Position möglicher Hitkandidaten, was nicht zuletzt am fantastischen Gesang von Stefan Zell liegt.


Dennoch wirken alle Stücke bedacht und auch für getragene Lautmalerei im Sinne von weitläufiger Atmosphäre ist reichlich Platz (z.B. in „The World An All It’s Dazzling Light“).

Hin und wieder schimmern dabei Größen wie MARILLION als Einfluss für die Musik von WOLVERINE durch, wenngleich WOLVERINE nicht ganz so surreal unterwegs sind, wie ihre Kollegen. Kleine Dramen wie „Losing Game“ wirken vielmehr erstaunlich bodennah, obwohl manch ausufernde Instrumentalpassage nicht fehlen darf.


Zusätzlich sei noch erwähnt, dass speziell der Gesang von Stefan Zell ergreifend und emotional nahbar wirkt, ohne auf eine gewisse künstlerische Note zu verzichten. Daraus ergeben sich feine Duelle zwischen manchem Gitarrensolo und der kraftvollen Stimme des Frontmanns, wodurch die Musik angenehm unter die Haut geht.


FAZIT: WOLVERINEs „Anomalies“ überrascht weniger durch Exzentrik, als mit straff komponierter und doch progressiver Rockmusik, die mit der Zeit mehr und mehr Tiefe erkennen lässt. Der übergeordnete, poppige Ansatz erleichtert den Zugang zu dem Album ungemein, ohne dass die Langzeitwirkung darunter leiden würde, womit dieses Comeback durchaus als gelungen gelten darf.

Dominik Maier (Info) (Review 50x gelesen, veröffentlicht am )

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Wertung: 12 von 15 Punkten [?]
12 Punkte
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Tracklist:
  • A Sudden Demise
  • My Solitary Foe
  • Circuits
  • Nightfall
  • The World An All It’s Dazzling Light
  • Automaton
  • A Perfect Alignment
  • Losing Game
  • Scarlet Tide

Besetzung:

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