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The Devil's Trade: Nincs Szennyezetlen Szép (Review)

Artist:

The Devil's Trade

The Devil's Trade: Nincs Szennyezetlen Szép
Album:

Nincs Szennyezetlen Szép

Medium: CD/LP/Download
Stil:

Progressive Folk, Post Rock, Funeral Doom, Singer/Songwriter

Label: Pelagic Records
Spieldauer: 37:57
Erschienen: 07.11.2025
Website: [Link]

Sie sind mutig, die Ungarn, die von vornherein klarstellen, dass hinter ihrer Musik ein Pakt (oder mindestens eine Handel) mit dem Teufel steckt. Und dass dieses Mal sogar ein ungarischer Albumtitel gewählt wurde, obwohl die meisten Texte, bis auf besagten Albumtitel und das finale „Idegen Minden“, in Englisch gehalten sind, ist ebenfalls beachtlich.

Anfangs setzten die von Dávid Makó im Jahr 2014 gegründeten THE DEVIL'S TRADE noch auf Appalachen-Folk, Dark Americana und ungarische Folk-Traditionen, wobei besonderes Augenmerk auch auf den sehr eindringlichen Gesang sowie die minimalistischen Arrangements gelegt wurde.
Auf „Nincs Szennyezetlen Szép“ sind es vor allem schwerer Post-Metal voller Doom-Sounds.


So gesehen ein neues, beängstigend-bedrohliches Spielfeld, das trotzdem viel Intimität in Verbindung mit so einigen depressiven Grundstimmungen in sich trägt, was schon der Titel des Albums ankündigt, der übersetzt „Es gibt keine unberührte Schönheit“ bedeutet und sich recht klar strukturiert durch das gesamte Album fortsetzt, sodass ein Stück wie „All This Sadness“ zum musik-thematischen Komplettprogramm von „Nincs Szennyezetlen Szép“ wird.


Der Song „Weltschmerz“ steht zudem im Grunde für die gesamte Aura des Doom-Post-Folk-Metal-Albums, das THE DEVIL'S TRADE bedrohlich ausbreiten: „With laughter and pain of rebirth into a new dead world“.
Musik wie aus einem Albtraum, der beim Hören Bilder weckt, die man endlich nicht mehr verängstigt beiseite schieben kann. Nein, man öffnet sich diesen, während sie von den Post-Folk-Klangwelten aus Ungarn untermalt und gestaltet werden: „The frozen mud has become my blood“ („Everything Is Unfamiliar“).

Mit Glockengeläut (Ist das etwa eine Anspielung auf BELL WITCH?) und teuflischem Gesang direkt aus der Gruft geht „Nincs Szennyezetlen Szép“ zu Ende und hinterlässt einen extrem finsteren Gesamteindruck, der textlich und musikalisch tatsächlich so klingt, als wäre der Teufel bei diesem Handel in der Vorderhand.


FAZIT: Dunkel, bedrückend, schwer und bedrohlich mit Hang zu fast depressiver und intimer Melancholie klingt das neue Werk von den teuflischen Paktierern THE DEVIL'S TRADE. „Nincs Szennyezetlen Szép“ verbreitet Klänge aus der folk-post-metallischen Finsterwelt, die klangvoll den Untergang heraufzubeschwören scheinen und dabei tatsächlich eine gute Figur abgeben. Musik aus Post Rock, Doom Metal und Dark Folk, die beeindruckt, besonders wenn man gerne lange, schwarze Umhänge trägt und selbst an nächtlichen Gängen über den Friedhof keine Angst sondern Neugier empfindet. Hier grüßt einen nicht das Murmeltier, sondern solche post-metallischen Funeral-Doom-Größen wie BELL WITCH und NEUROSIS.

Thoralf Koß - Chefredakteur (Info) (Review 34x gelesen, veröffentlicht am )

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Wertung: 11 von 15 Punkten [?]
11 Punkte
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Tracklist:
  • The Sleep That Dragged You Away
  • Weltschmerz
  • All This Sadness
  • All This Sadness Will Be Gone
  • Your Pieces Scattered
  • Nincs Szennyezetlen Szép
  • Idegen Minden

Besetzung:

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