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Supralunar: Dead Come To Dance (Review)
| Artist: | Supralunar |
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| Album: | Dead Come To Dance |
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| Medium: | CD/LP/Download | |
| Stil: | Rock |
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| Label: | Supralunatic Records | |
| Spieldauer: | 43:56 | |
| Erschienen: | 06.02.2026 | |
| Website: | [Link] |
Man hört durchaus Anklänge an MOTÖRHEAD und AC/DC, wenn die Schweden SUPRALUNAR ihr neues Album „Dead Come To Dance“ eröffnen – auch wenn die rockig-punkige Schlagseite klar dominiert. Vielleicht täuscht der erste Eindruck, doch selbst im Titeltrack „Dead Come To Dance“, der mit schrammenden Gitarren und rotzigem Drive nach vorne prescht, bleibt ein Hauch von Heavy-Metal-Attitüde im Hintergrund spürbar. Dabei zielt das Power-Trio offensichtlich eher auf eingängigen, melodiösen Fun-Rock als auf kompromisslose Härte – was dem Ganzen eine lässige, unbeschwerte Note verleiht.
Auf ihrem mittlerweile dritten Longplayer zeigt das Trio eindrucksvoll, wie man Mainstream-Rock mit kreativen Akzenten aufpeppt. „Whispers In The Wind“ überrascht mit akustisch-folkigen Passagen und einprägsamen Backing-‚Ohs‘, während „Leviathan (Power To Reason)“ Prog-Rock-Elemente mit kraftvollen Metal-Riffs und viel Pathos verbindet. Zwischen bluesigen und punkigen Momenten zieht sich dabei ein roter Faden: Das aufmüpfig-dreckige Rockerherz des Trios pulsiert durch jede Nummer und verleiht dem Album eine unverwechselbare Energie.
Auf den Punkt gebracht wird das Album mit „Straight To The Sun“, in dem sich 80er-Heavy-Metal-Splitter einschleichen und prog-rockige Verspieltheit auf einen eingängigen Refrain zusteuert. Und immer wenn die Songs Gefahr laufen, zu klischeehaft zu wirken, gelingt dem Trio geschickt die Kurve: Kleine musikalische Überraschungen sorgen für unerwartete Wendungen und verleihen den Stücken einen eigenen Twist. Auch das Cover mit den tanzenden mexikanischen Skeletten sollte nicht in die Irre führen – trotz der wilden Stilvielfalt gibt es hier keinen Tex-Mex, sondern konsequent durchgezogenen, energiegeladenen Rock.
Fazit: Auf „Dead Come To Dance“ nehmen uns SUPRALUNAR mit auf einen bunten, breit gefächerten Rock-Ausflug, bei dem Genre-Grenzen keine Rolle spielen und die Lust an musikalischer Vielfalt ungeniert ausgelebt wird. So fügt sich die beschwingte Rock’n’Roll-Nummer „So Long“ ebenso nahtlos in das Gesamtbild ein wie die rumpelnde, MOTÖRHEAD-inspirierte Heavy-Rock-Nummer „Justice To Be Done“. Das Ergebnis ist ein Album, das vor Energie sprüht und vor allem eines vermittelt: gute Laune.
- 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
- 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
- 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
- 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
- 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
- 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
- Bit By The Bug
- Dead Come To Dance
- Whispers In The Wind
- Leviathan (Power To Reason)
- Maybe Tomorrow
- Picture In Your Head
- Straight Into The Sun
- Ashes
- So Long
- Heavens Gate
- Justice Be Done
- Bass - Georgios Vamvatsicos
- Gesang - Petri Tuulik, Akane Delle Fave, Georgios Vamvatsicos
- Gitarre - Petri Tuulik
- Schlagzeug - Akane Delle Fave
- Dead Come To Dance (2026) - 12/15 Punkten
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