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Galibot: Catabase (Review)
| Artist: | Galibot |
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| Album: | Catabase |
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| Medium: | CD/LP/Download | |
| Stil: | Black Metal |
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| Label: | Les Acteurs de L’Ombre Productions | |
| Spieldauer: | 41:58 | |
| Erschienen: | 08.05.2026 | |
| Website: | [Link] |
GALIBOT kriechen auf „Catabase“ erneut in die Tiefen französischer Kohleminen und schließen auch musikalisch an ihr Debütalbum an.
Alles beim alten also?
Nicht ganz.
Schon der eröffnende Titeltrack präsentiert u.a. mit Klargesang und dynamisch-kraftvollem Sound zwei Erweiterungen des Bandsounds, die dem Material merklich mehr Dringlichkeit verleihen.
Semi-akustische Zwischenspiele wie „Baptiste Terre“ verdeutlichen die tragikschwangere Stimmung des Albums, während sich Stücke wie „Pénitent“ als unvorhersehbare Abfahrten zwischen Sturm-und-Drang-Black-Metal und melodisch-verhaltenen Passagen, inklusive eindringlichem Klargesang präsentieren.
Aber auch Raserei im klassischen Stil kommt in Stücken wie „Terril“ nicht zu kurz. Im Gegenteil, speziell der Gesang überzeugt durch eine hysterische Note, die im spannenden Gegensatz zu manch verzerrter Sprechpassage steht und damit für eine gewisse Vielfalt innerhalb des gesteckten Soundrahmens sorgt.
Speziell die Momente, in denen sich Gesang und Gitarren regelrecht überschlagen, entpuppen sich als nervenaufreibende Höhepunkte der Musik. Denn derart losgelassen sticht die thematische Attitüde zwischen Alltagsqual und Lebenserhalt am eindrücklichsten ins Herz, wie Stücke der Marke „Saint Cordon“ eindrucksvoll beweisen.
Mit „Mesektet“ findet „Catabase“ ein aufreibendes Ende, das von stürmisch-trotziger Haltung und dem Schmerz des thematisierten Arbeitsalltags zeugt.
Dass GALIBOT darüber hinaus in allen Stücken eine erkennbar eigene Handschrift in Sachen Songwriting vorweisen können, macht dieses (offizielle) Zweitwerk zu einem rundum gelungenen Genrebeitrag.
FAZIT: GALIBOT verfeinern mit „Catabase“ die hervorragenden Ansätze ihres Debüts weiter und präsentieren atmosphärisch rauen Black Metal, der dennoch auf eingängige und griffige Melodien setzt. Der druckvolle Sound tut sein Übriges und veredelt dieses Zweitwerk zu einem weiteren spannenden Genrebeitrag.
- 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
- 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
- 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
- 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
- 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
- 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
- Catabase
- Jeanlin
- Bleu Noir Rouge
- Voreux
- Baptise Terre
- Pénitent
- Les Montagnes Poussent Sous Terre
- Estaminet, Pt. 1
- Terril
- Saint Cordon
- Mesektet
- Bass - Clement Joly
- Gesang - Agathe Boulanger, Thomas Deffrasnes
- Gitarre - Thomas Deffrasnes, Julian Baquero
- Schlagzeug - Robin Grabmann
- Euch’mau Noir bis (2026) - 13/15 Punkten
- Catabase (2026) - 13/15 Punkten
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