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Oxxon: ...and don't forget to Rock and Roll (Review)
| Artist: | Oxxon |
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| Album: | ...and don't forget to Rock and Roll |
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| Medium: | CD/LP/Download | |
| Stil: | Rock'n'Roll, Punkrock, Hard Rock, Sleaze |
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| Label: | Smith and Miller Records | |
| Spieldauer: | 40:21 | |
| Erschienen: | 24.04.2026 | |
| Website: | [Link] |
Das MOTÖRHEAD-Zitat schlechthin (in etwas abgewandelter Form) als Albumtitel zu verwenden, zeugt schon mal von Geschmack und selbigen beweisen auch 'Smith and Miller Records' erneut, indem sie das ursprünglich 2024 in Eigenregie veröffentlichte OXXON-Album „...and don't forget to Rock and Roll“ als LP und CD neu auf den Markt werfen.
Musikalisch trifft hier Rock'n'Roll-Rotz auf klassischen Drei-Akkord-Punkrock, wobei Anflüge von Sleaze und gehärtetem Blues für das Salz in der Genre-Suppe sorgen. Schmissige Ohrwürmer wie „Love is gone“ oder der selbstbewusst scheppernde Opener „My Way“ grooven was das Zeug hält und halten die Mitgröl-Laune des Albums konstant auf Anschlag.
Zugleich schwingt in dem kratzigen Gesang stets eine gewisse Portion Melancholie mit, dank der Stücke wie „Porque te vas“ auch zeigen, dass OXXON ihr Herz auf der Zunge tragen und keine stumpfen Party-Punks oder reine Provokateure sind.
Ähnlich geschmackvoll fällt die Gitarrenarbeit aus, wobei sich diverse feine Soli aus den Songs herausschälen, ohne dass der Hörer durch reine Instrumental-Egomanie genervt wird. Mit Stücken wie dem verschleppten Melancholiker „Hope is the last to die“ beweisen die Musiker auch ein Händchen für Dramaturgie und clever arrangierte Spannungsbögen.
„54/40 or fight“ dagegen versprüht wieder reichlich urige Punkrock-Wut zwischen spritziger Kampfeslust und klassischem Rock'n'Roll-Groove, zu dem es sich hervorragend über den Asphalt tanzen lässt. „Bye Bye“ erklärt sich als Rausschmeißer von selbst und beschließt das Album mit krachiger Energie und positiver Abschieds-Attitüde. Das Auge und das Ohr lachen, denn man sieht sich wieder.
FAZIT: OXXONs „...and don't forget to Rock and Roll“ verbindet den rauen Charme des Punk mit Rock'n'Roll-Groove und kleinen Schlenkern in Sleaze- und Hard-Rock-Gefilde. Das Ergebnis sind durchweg spritzige Songs voller Kraft, einer gewissen Portion Melancholie und grundsolider Ehrlichkeit in den Texten. Hier sind Kopf, Herz und Seele in Einklang.
- 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
- 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
- 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
- 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
- 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
- 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
- Side A:
- My Way
- Convenience
- Queen x Crown
- Love is gone
- Driving 2.0
- Side B:
- Porque te vas
- Hope is the last to die
- Pull my Trigger
- 54/40 or fight
- Bye Bye
- ...and don't forget to Rock and Roll (2026) - 12/15 Punkten
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