Partner
Services
Statistiken
Wir
Elephants Of Scotland: Good Morning , Gettysburg (Review)
Artist: | Elephants Of Scotland |
|
Album: | Good Morning , Gettysburg |
|
Medium: | CD+DVD | |
Stil: | Progressive Rock |
|
Label: | Just For Kicks | |
Spieldauer: | 73:53 | |
Erschienen: | 24.04.2015 | |
Website: | [Link] |
Am 3. Mai 2014 traten ELEPHANTS OF SCOTLAND, Amerikaner im musikalisch falschen, weil sehr britischen Körper beim auch über ihre Heimat hinaus prestigeträchtigen RoSfest auf und schnitten den bejubelten Gig für diese DVD/CD-Nachbearbeitung mit, die es mit Major-Veröffentlichungen aufnehmen kann, sowohl aufgrund der dynamischen Kameraführung als auch - versteht sich von selbst - wegen des soliden Songmaterials der retrospektiven Progger.
ELEPHANTS OF SCOTLAND bieten die Tracks ihrer bislang zwei Alben "Home Away From Home" und "Execute And Breathe", allen voran das gedrungene Epos "Starboard" als Einleitung und Wegweiser zwischen Kanada (Keyboarder Rabins Geddy-Lee-Vocals; "Boxless" hat später viel von den Endachtziger-RUSH) und England (die Musik an sich). Das zweiteilige "Endless" erweist sich in seiner treibend virtuosen Gangart als Highlight des ersten Set-Drittels und steht gemeinsam mit dem teils recht harten "Mousetrap" dem schwelgerisch ruhigen Doppel aus "Full Power" und "The Seed" als Gegenpol gegenüber.
Die Band ist sehr gut aufgelegt (inklusive Albernheiten während "Home Away From Home") und agiert null statisch, was ja schlichtweg zu ihrem Stil passt, einer frischen Deutung bewährter Kost in schreiberisch hochwertigem Korsett, wovon nicht zuletzt das auf Piano fokussierte "Amber Waves" zeugt; anders arrangiert wäre der Track ein Glanzpunkt für jeden Singer-Songwriter.
Das Debüt-Finale "Errol McSquisitor" ist auch in der Live-Fassung klaglos ausgeführte Longtrack-Disziplin, der Bonus "Geograph" als Studio-Impression während der Schlagzeugaufnahmen hingegen nur ebendies - ein Zubrot. Das Hauptprogramm als solches bleibt aber nicht nur für Fans wertvoll, denn eine so gute Video-Produktion findet sich im Prog-Underground selten.
FAZIT: Mit "Good Morning , Gettysburg" empfehlen sich ELEPHANTS OF SCOTLAND als schlagfertige Live-Band aus dem Neoprog-Bereich und für auch kommerziell höhere Weihen. Auf der Bühne gewinnen ihre Songs im Vergleich zu den Studiofassungen an Leben, und mit der sympatischen Ausstrahlung aller Mitglieder im Hinterkopf wünscht man sich einen solchen Gig auch einmal in Europa.
- 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
- 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
- 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
- 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
- 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
- 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
- Starboard
- The Other Room
- Full Power
- Endless (pt. 1)
- Endless (pt. 2)
- Amber Waves
- Home Away From Home
- Mousetrap
- Boxless
- TFAY
- The Seed
- A Different Machine
- Errol McSquisitor
- Geograph (2015 Mix)
- Bass - Dan MacDonald
- Gesang - Adam Rabin, John Whyte, Dan MacDonald
- Gitarre - John Whyte
- Keys - Adam Rabin
- Schlagzeug - Ornan McLean
- Execute And Breathe (2014) - 7/15 Punkten
- Good Morning , Gettysburg (2015)
- The Perfect Map (2016) - 12/15 Punkten
-
keine Interviews