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Rana: Freamât (Review)
| Artist: | Rana |
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| Album: | Freamât |
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| Medium: | LP/MC/Download | |
| Stil: | Black Metal / Neocrust |
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| Label: | Fucking Kill Records / breath:sun:bone:blood | |
| Spieldauer: | 17:31 | |
| Erschienen: | 02.10.2026 | |
| Website: | [Link] |
Nein, Gefälligkeit ist nach wie vor nicht das Ding von RANA, die im Herbst 2026 eine EP mit einem einzigen Song veröffentlichen, der es auf eine Spielzeit von knapp 18 Minuten bringt und – kaum überraschend – einmal mehr finster tönt.
Doch wird diese grobe erste Annäherung "Freamât" überhaupt gerecht? Immerhin lässt sich kaum von der Hand weisen, dass die Band ihren Long Track bei aller Abwechslung doch auch – je nach Hörgewohnheiten – ziemlich eingängig arrangiert hat? Vorausgesetzt werden darf neben Sympathie für crustigen Black- und Doom Metal nun auch noch eine Schwäche für atmosphärischen (Post) Metal der düsteren Machart.
Das gemächlich beginnende, zunächst mit Marschtrommelklängen unterlegte Stück nimmt erst nach vier Minuten so richtig Fahrt auf, verwebt Melancholisches mit garstigem Black Metal und klingt ziemlich englisch, vernachlässigt allerdings das Heroische zugunsten der RANA bereits auf "Armament" eigenen Abgründigkeit.
Die Atempause nach acht Minuten eröffnet den Raum für dämmrige Gitarrenakkorde und Klargesang, bevor die Dunkelheit wieder herankriecht und sich in ihrem Schatten Gewaltiges aufbäumt – dieser Long Track hat es in sich!
Wenn "Freamât" schließlich verklingt, so schleicht sich (wenigstens beim Rezensenten) die Ahnung an, dass die Band mit diesem Song zwar auf eine Wanderung losgezogen, doch noch nicht am Ziel angekommen ist: Was kommt bzw. wohin geht es also als Nächstes auf der von RANA selbst so bezeichneten "Pilgerreise"…?!
Aufnahme, Mix und Master lagen in den Händen von Fabian Schulz vom Sunsetter Studio, der ein angenehm differenziertes, druckvolles und nicht zu sauberer Klangbild verwirklicht hat.
"Freamât" erscheint mit der Unterstützung von Fucking Kill Records als Vinyl-EP (in rauchbraun und schwarz, mit Musik auf der einen und wiedererkennbarem Artwork auf der anderen Seite) sowie via Breath:Sun:Bone:Blood als Tape (in zwei verschiedenen Versionen) mit einem Ambient-Remake bzw. einer Neuinterpretation von "Freamât" durch das Projekt Üngtt), und der musikalische Kontrast dieser beiden Stücke hat nicht nur seinen eigenen Reiz, sondern lässt "Freamât" noch größer wirken: Spannend!
FAZIT: Wer sich für "Armament" und "Richtfeuer" erwärmen konnte, den wird auch "Freamât" nicht kalt lassen. Der hörenswerte Long Track hält einige spannende Wendungen bereit, ohne sonderlich progressiv zu wirken, sondern setzt auf Intensität und Atmosphäre.
- 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
- 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
- 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
- 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
- 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
- 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
- Freamât
- Armament (2021) - 12/15 Punkten
- Richtfeuer (2023) - 12/15 Punkten
- Freamât (2026) - 12/15 Punkten
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