Partner
Services
Statistiken
Wir
Morrath: Obscure Abominations (Review)
| Artist: | Morrath |
|
| Album: | Obscure Abominations |
|
| Medium: | Download/EP-CD | |
| Stil: | Death Metal |
|
| Label: | Necroscope Blasphemia | |
| Spieldauer: | 28:39 | |
| Erschienen: | 25.02.2026 | |
| Website: | [Link] |
Abgesehen vom etwas dumpferen Klang ändern MORRATH auf „Obscure Abominations“ kaum etwas an der musikalischen Ausrichtung ihres Debütalbums. Soll heißen: Der Hörer bekommt hier eine dezent technik-affine Death-Metal-Schelle serviert, die immer noch von Bands wie MORBID ANGEL oder SUFFOCATION inspiriert zu sein scheint.
Damit schielen die todesmetallischen Polen weniger auf ihre heimische Szene, als den Blick über den großen Teich zu richten. Manch kreischendes Gitarrensolo in Stücken wie „Human Eradication“ könnte z.B. auch aus dem IMMOLATION-Fundus stammen, mit denen sich MORRATH auch die düstere Grundstimmung teilen.
Wirkliche Alleinstellungsmerkmale bleiben die Musiker zwar schuldig, aber in Gänze kann „Obscure Abominations“ als knapp halbstündige EP durchaus an das Debütalbum anknüpfen.
Wobei sich die berechtigte Frage stellt, wieso das aktuelle Werk mithilfe der Live-Aufnahmen auf eine ähnliche Spielzeit wie der Vorgänger gestreckt wurde.
Zwar wissen die Songs auch im Kontext der Livemitschnitte zu gefallen (der Sound fängt den Eindruck von geordnetem Live-Chaos gut ein, vor allem der Bass ist eine Wucht), aber auch ohne die drei Konzertteile wäre die EP eine runde Sache. Inwiefern weniger mehr ist, bleibt somit eine Frage des persönlichen Geschmacks.
FAZIT: MORRATH bleiben ihrem technikfreundlichen Gurgel-Death-Metal auch mit „Obscure Abominations“ treu und überzeugen im (Semi-)Kurzformat durch reichlich Biss, der nicht allzu überproduziert klingt. Ob es die Live-Bonustracks wirklich gebraucht hätte, bleibt Sache des Betrachters. Schaden tun sie dem Gesamteindruck der EP aber auf keinen Fall.
- 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
- 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
- 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
- 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
- 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
- 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
- Gospel of Heretics
- Human Eradication
- Where the Obscure Dwells
- Blasphemy Reigns
- Where Salvation Meets the Rot (live 2024)
- Demons (live 2024)
- New God Exalted (live 2024)
- Bass - Mieszko Jankowski
- Gesang - Mateusz 'Ucho' Hertmanowski
- Gitarre - Bartek 'Ma?lak' Ma?lakowski
- Schlagzeug - Milosz Maik
- Centuries of Blindness (2023) - 12/15 Punkten
- Obscure Abominations (2026) - 11/15 Punkten
-
keine Interviews
Kontakt
