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Eternal Evil: Forever Feared (Review)
| Artist: | Eternal Evil |
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| Album: | Forever Feared |
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| Medium: | CD/LP/Download | |
| Stil: | Thrash Metal |
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| Label: | Listenable Records | |
| Spieldauer: | 38:10 | |
| Erschienen: | 29.05.2026 | |
| Website: | [Link] |
Trotz ihrer, immer noch erkennbaren Wurzel im Thrash Metal lassen die Schweden ETERNAL EVIL auf „Forever Feared“ vermehrt klassische Heavy Metal-Einflüsse zu, wobei der zu Beginn ihrer Karriere vorhandene Black Metal-Einfluss komplett ad acta gelegt wurde.
Verspielte Nummern wie „A Soul To Cope“ oder auch Melodic-Thrasher wie der Titelsong (der durch eine dezente, an Kapellen wie UNTO OTHERS angelehnte Kühle gefällt) gewinnen damit zunehmend an Atmosphäre und bereichern den Klangkosmos von ETERNAL EVIL deutlich.
Und obwohl Stücke wie „Eyes Of Wrath“ oder „Triumph Through Pain“ hyperaktive Thrash-Metal-Kost bieten, ist auch hier immer eine gewisse Affinität zu melodischen Gitarren, bzw. klassischer Heavy-Metal-Heroik zu erkennen.
Gleiches gilt für „Stain Of Roses“. Das Tempo wird zurückgefahren und der Gesang bleibt fast völlig im Schrank. Stattdessen übernehmen die Gitarren die Rolle der Melodieführung und glänzen mit stimmungsvollem Heavy Metal, der eine marginal melancholische Atmosphäre erzeugt.
„The „Mountain’s Gaze“ nimmt diesen Faden auf, entwickelt sich aber zu einer kantigen Thrash Metal-Salve, die dem ungestümen 80er-Jahre-Charme, der sich stets in der Musik erkennen lässt, freien Lauf lässt.
Einen ähnlichen Weg geht auch „I Know, The Fire Burns Inside“, wobei sich die beiden Gitarristen in ausgiebigen Solo-Duellen messen. Dass dabei kaum Ego-Plattitüden erkennbar sind, sondern songdienlich auf dem Griffbrett getänzelt wird, rundet „Forever Feared“ passend ab.
FAZIT: „Forever Feared“ markiert einen Break in der musikalischen Karriere von ETERNAL EVIL. Denn mit der Abkehr von Black-Thrash-Knüppelei geht eine Hinwendung zu klassischem Heavy Metal einher, die den Schweden aber sehr authentisch gelingt. Insofern sollten sowohl Alt-Fans, als auch Neu-Interessenten hier auf ihre Kosten kommen können.
- 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
- 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
- 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
- 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
- 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
- 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
- Prelude
- The Darkened Sphere
- A Soul To Cope
- Forever Feared
- Eyes Of Wrath
- Triumph Through Pain
- Stain Of Roses
- The Mountain’s Gaze
- I Know, The Fire Burns Inside
- Bass - Adam Sjö
- Gesang - Adrian Tobar
- Gitarre - Adrian Tobar, Tobias Ozzy Lindström
- Schlagzeug - Felix Wahlund
- Forever Feared (2026) - 12/15 Punkten
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