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The Headlines: Homewrecker (Review)
Artist: | The Headlines |
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Album: | Homewrecker |
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Medium: | CD/LP/Download | |
Stil: | Rock, Punk |
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Label: | Sunny Bastards | |
Spieldauer: | 39:00 | |
Erschienen: | 04.10.2024 | |
Website: | [Link] |
Mit „Homewrecker“ legen die schwedischen Punkrocker THE HEADLINES bereits ihr siebtes Album vor. Aber bevor wir zur Musik kommen, erst mal ein kleiner Exkurs zum Titel des Albums: Ein ‚Homewrecker‘ ist ein Mensch, der eine bestehende Beziehung durch eine Affäre mit einem der Partner absichtlich zerstört, um den vorherigen Partner dauerhaft zu ersetzen.
So verwundert es nicht, dass die gleichnamige erste Single-Auskopplung des Albums „Homewrecker“ samt Video böse-bedrohlich daherkommt, was neben der Musik vor allem durch die Stimme von Kerry Bomb transportiert wird. Und zerstörende Kräfte, das ist das Grundthema des Albums und erstreckt sich viel weiter als kaputte Beziehungen über Drogen, Süchten bis hin zu Gewalt und Aggressionen. „Die zerstörerische Kraft hat alle fünf Bandmitglieder von THE HEADLINES in irgendeiner Weise berührt, und alle zwölf Songs versuchen, das Thema in gewisser Weise zu zerlegen. Was passiert, bevor, während und nachdem der Homewrecker die Kontrolle über dein Leben übernimmt?“
Musikalisch liefert „Homewrecker“ zu diesen Themen den passenden Soundtrack in Form gut gemachten Punkrocks, der uns durch alle zwölf Songs begleitet. Oder sagen wir mal Punk light. Denn die Gruppe legt neben dem rauen Punk-Feel auch sehr viel Wert auf wiedererkennbare und in den Gehörgängen bleibende Hooks und Refrains, was den Punk etwas mehr Richtung Mainstream pusht. Aber da ist ja auch Platz für ehrliche, bodenständige Punk-Rockmusik. So werden wir mit „That’s Life“ mit Stones-Intro, Ramones-Vibe und Rock’n’Roll Gitarrensolo punk-melodisch in das Thema „Die Höhen und Tiefen des Lebens“ eingeführt. Der Bass achtelt fröhlich, die Gitarren riffen punkig und die melodischen Refrains laden zum Mitgrölen ein. Keine Atempause für den Zuhörer, selbst das folkig-rollig angehauchte „Baseball Bat“ mit Bläserunterstützung setzt den Hörer weiter „on fire“. Lediglich „Pills (Got Me Out)“, ein Song über Drogenkonsum, geht etwas vom Gas und könnte als Ballade durchgehen. Fast.
FAZIT: Mit „Homewrecker“ legen THE HEADLINES ein zünftiges Punk(Rock)-Album mit Mainstream-Einschlag vor, das sicherlich ein breites Publikum finden wird. Nicht zuletzt aufgrund der gefälligen Melodien und Hooks, die sich unter dem Punk-Staub verbergen. Die zwölf Punk’n’Roll Nummern erfreuen mit punkigen Beats und eingängigen Refrains, die gewiss auf jedem Festival zünden und die Zuschauer feucht-fröhlich und schwitzend abrocken lassen.
- 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
- 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
- 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
- 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
- 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
- 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
- That’s Life
- Hell
- Sticks of dynamite
- Homewrecker
- Death trap
- Piss and love
- The Republic
- Pills (Get out)
- Baseball bat
- Won’t break
- Pirate signal
- Bass - Sofie Ward
- Gesang - Kerry Bomb, Jake, Peter
- Gitarre - Jake, Peter II
- Schlagzeug - Peter
- Vendetta (2015) - 9/15 Punkten
- Homewrecker (2024) - 12/15 Punkten
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