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Helloween: Ride The Sky - The Very Best Of The Noise Years 1985-1998 (Review)

Artist:

Helloween

Helloween: Ride The Sky - The Very Best Of The Noise Years 1985-1998
Album:

Ride The Sky - The Very Best Of The Noise Years 1985-1998

Medium: CD
Stil:

Heavy Metal

Label: BMG / Noise / Rough Trade
Spieldauer: 143:23
Erschienen: 29.04.2016
Website: [Link]

Gleiches Spiel wie bei den anderen Noise-Zusammenstellungen von Songs nahmhafter Bands, die seinerzeit durch das Label veröffentlicht wurden: HELLOWEENs Flegeljahre bis zum vermutlichen Karrierehöhepunkt werden hiermit auszugsweise aufs Format einer Doppel-CD eingedampft, die es in dieser Form eigentlich noch gar nicht gab, was den Release ein wenig mehr rechtfertig, als man es im Falle einiger anderen Kompilierungen sagen darf.

Nach "Oernst Of Life" from kultigen "Death Metal"-Sampler liegt der Fokus zu Recht auf Klassikern
vom sagenhaften Debüt "Walls Of Jericho" bzw. der "Judas"-EP, was sich mit Beiträgen von den nicht minder zwingenden "Keeper Of The Seven Keys"-Werken fortsetzt, wobei das überlange Epos "Halloween" in der übel zurechtgestutzten Videoversion ausgesucht wurde, um insgesamt 28 Tracks auf die Doppel-CD packen zu können. Die Nerv-Nummern "Future World" und "I Want Out" mussten wohl sein, aber schön, dass zumindest das poppige "Dr. Stein" ausgespart wurde.

Vom (vielleicht im Zuge des Wirbels um HELLOWEENs Label-Querelen) wirklich sträflich unterbewerteten Album "Pink Bubbles Go Ape" gibt es leider nur den hymnischen Opener "Kids Of The Century" und das kommerzielle "Back On The Streets", während knaller wie "Mankind" oder "Heavy Metal Hamsters" (Titel hin oder her) leider außen vor bleiben. "Chameleon" war daraufhin als Kiskes Abgesang tatsächlich nicht sonderlich stark; auch hier werden zwei Auszüge bedacht, der unsägliche Schlager "Windmill" gehört dankenswerterweise nicht dazu.

Die frühe Phase der Band mit Andi Deris gehört ebenfalls dringend neu eingestuft, falls man sie seinerzeit verschmähte. "Master Of The Rings" war weitgehend stark, doch zu dumm, dass die für diese Compilation Verantwortlichen die eigentlichen Knaller abgesehen von "Where The Rain Grows" verschmähten, etwa das eröffnende "Sole Survivor" oder die Super-Ballade "In The Middle Of A Heartbeat" als Vertreter der Disziplin, die dem Sänger liegt wie keine zweite.

Noch stärker waren und sind "The Time Of The Oath", von dem man praktisch auch das Speed-Geschoss "Before The War" oder das Epos "Mission Motherland" hätte wählen können, sowie "Better Than Raw", das für diesen Schreiber HELLOWEENs Zenit mit Deris markiert. Warum die drei Konsens-Songs (die letzten Stücke auf der zweiten CD) gewählt wurden, ist in Anbetracht der Monster "Push", "Falling Higher" und "Revelation" unbegreiflich. Wie dem auch sei …

FAZIT: … wer sich einen Überblich der tatsächlich besten Jahre von HELLOWEEN (nicht dass es etwas mit Nuclear Blast zu tun hätte, doch seit die Band dort ist - vielleicht auch deshalb, weil Uli Kusch und Roland Grapow abdankten -, bringt sie es subjektiv betrachtet irgendwie nicht mehr) verschaffen möchte, erhält hiermit zumindest einen zaghaften Eindruck. Die Alben als ganze aufzutreiben lohnt jedoch eher, denn sie gehören schlichtweg zum Kanon nicht nur des deutschen Heavy Metal.

Andreas Schiffmann (Info) (Review 2813x gelesen, veröffentlicht am )

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  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
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Tracklist:
  • Oernst Of Life
  • Metal Invaders
  • Starlight
  • Murderer
  • Ride The Sky
  • Gorgar
  • Judas
  • I'm Alive
  • Future World
  • Halloween [Video Edit]
  • Eagle Fly Free
  • March Of Time
  • I Want Out
  • Keeper Of The Seven Keys
  • Kids Of The Century
  • Back On The Streets
  • Step Out Of Hell
  • Get Me Out Of Here
  • Mr. Ego (Take Me Down)
  • Where The Rain Grows
  • Why
  • Steel Tormentor
  • Wake Up The Mountain
  • Power
  • A Million To One
  • Hey Lord!
  • Time
  • I Can

Besetzung:

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