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Return To Darkness: Eternal (Review)
| Artist: | Return To Darkness |
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| Album: | Eternal |
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| Medium: | CD/Download | |
| Stil: | Melodic Thrash Metal |
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| Label: | Tribunal Records/Divebomb Records | |
| Spieldauer: | 44:52 | |
| Erschienen: | 25.09.2025 | |
| Website: | [Link] |
RETURN TO DARKNESS wollen mit ihrem Debüt gleich ein Denkmal für die Ewigkeit setzen. Zumindest suggeriert der Titel „Eternal“ derartige Ambitionen. Aber auch musikalisch sind die New Yorker durchaus ambitioniert. Leicht technikverliebter Thrash Metal mit viel Hang zur Melodie steht auf dem Plan, wobei letztgenannter Umstand vor allem dem Gesang von Ron Roshong geschuldet ist.
Dass sich dabei Bands wie ANTHRAX oder FLOTSAM AND JETSAM als Vergleiche aufdrängen, ist also nicht völlig unlogisch. Treten dann auch noch dunkle Gitarrengriffe auf den Plan (u.a. in „I Remember“) schleichen sich in Sachen Atmosphäre zusätzlich SLAYER zu „South Of Heaven“-Zeiten in den Talentpool möglicher Paten des Sounds von RETURN TO DARKNESS.
Allerdings musizieren diese Amis hier deutlich gezügelter als alle ihre Vorbilder. Natürlich sind die Wurzeln des Bandsounds klar im Thrash Metal zu verorten, aber die melodische Ausrichtung des Materials, die vor allem vom Gesang ausgeht, verschiebt den Gesamteindruck von „Eternal“ immer wieder in Richtung Heavy Metal, bzw. flirtet auch mal mit progressiven Ansätzen („All In Time“).
Dadurch vermeiden es RETURN TO DARKNESS allzu offensiv zu kopieren und kochen stattdessen ihr eigenes Süppchen (bzw. ein „Texas BBQ“, das bisweilen von erstaunlich modernen, hüpfenden Bass-Beats durchzogen ist).
Manches PANTERA-Zitat ist derweil auch nicht gleich zum Davonlaufen, womit der Abschluss „Go Away“ glücklicherweise nicht zum Programm wird, obwohl das Album in Gänze einige Zeit in Anspruch nimmt um zu zünden.
FAZIT: Ob der Albumtitel „Eternal“ nicht doch ein wenig hochgegriffen ist, muss die Zeit zeigen, aber entgegen ihrem Bandnamen bringen RETURN TO DARKNESS mitnichten die Schwärze zurück in den Thrash Metal, sondern geben sich leicht prolligem Groove und diversen (stimmungsvollen) Zitaten von ihren Vorbildern hin. Das klingt alles andere als innovativ, aber die Liebe zum Genre und zu manch kompositorischem Detail ist vorhanden, womit „Eternal“ unterm Strich als solides Genrewerk, das manchen Seitenblick nicht scheut, durchgeht.
- 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
- 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
- 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
- 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
- 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
- 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
- Eternal Chain
- Pain
- White Sea
- Quarter To Ten
- I Remember
- Heart Beat In Time
- All In Time
- Another World
- Texas BBQ
- Wouldn't You Like To Know
- Go Away
- Bass - Sean Weiss
- Gesang - Ron Roshong
- Gitarre - Jon Ciorciari, Greg Paravati
- Schlagzeug - Forrest Leighton
- Eternal (2025) - 9/15 Punkten
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