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Face Down Hero: The Ecstasy of Cold (Review)
| Artist: | Face Down Hero |
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| Album: | The Ecstasy of Cold |
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| Medium: | LP/Download | |
| Stil: | Modern Thrash Metal |
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| Label: | Yonah Records | |
| Spieldauer: | 49:37 | |
| Erschienen: | 14.08.2026 | |
| Website: | [Link] |
Mit der titelgebenden Anspielung auf ENNIO MORRICONEs „The Ecstasy Of Gold“ führen FACE DOWN HERO insofern erstmal in die Irre, als dass ihre Musik wenig mit Klassik am Hut hat. Spinnt man den Faden aber dahingehend weiter, dass METALLICA besagte Klassik-Komposition u.a. im Rahmen ihrer „S&M“-Alben vertont haben, schließt sich der Thrash-Metal-Kreis zumindest halbwegs.
Mit James Hetfield und CO. gemein haben FACE DOWN HERO außerdem ein Händchen für eingängige Melodien, wenngleich den Hessen noch kein (neu)moderner Klassiker gelingt.
Knackpunkt dabei ist u.a. das Organ von Sänger Kali Naumann, der zwar im Rahmen seiner Möglichkeiten eine treffsichere Performance liefert, aber im Kontext des doch verspielten Songmaterials eine gewisse stimmliche Eintönigkeit nicht verleugnen kann.
Die Ballade „I, Unraveled“ scheint dem Sänger aber sehr passend auf den Leib geschneidert zu sein, denn die etwas brüchige Gesangsleistung passt hervorragend zu dem pathosschwangeren Sound. Selbiger ist auf dem gesamten Album derweil eine Wucht, weil organisch abgemischt, aber doch mit dem nötigen Druck versehen, sodass Böllernummern wie „Elite of Mankind“ doch recht treffend ins Mett hauen.
FAZIT: FACE DOWN HEROs „The Ecstasy of Cold“ wird zwar kaum in die Riege moderner Thrash-Klassiker aufsteigen, aber die Hessen haben ein instrumental solides Album an der Hand. Dass greifbare Emotionen derweil auf der Strecke bleiben, steht einem schnellen Zugang zu dem Material aber ebenso im Weg, wie es echter Langzeitwirkung entgegenwirkt.
- 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
- 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
- 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
- 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
- 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
- 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
- Side A:
- Directive 19
- The Ecstasy Of Cold
- Samara
- Designed to Break
- I, Unraveled
- Side B:
- Nobody Moves (Everybody Gets Hurt)
- Ghosts Of Gilead
- Elite of Mankind
- The Sophistry
- Preachers of Insanity/This I Know
- Bass - Sebastian Rink
- Gesang - Kali Naumann
- Gitarre - Marc Kollmann, Kali Naumann
- Schlagzeug - Carsten Kachelmus
- Of Storytellers And Gunfellas (2009) - 11/15 Punkten
- Divisions And Hierarchies (2011) - 10/15 Punkten
- The Ecstasy of Cold (2026) - 9/15 Punkten
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