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BlackOut History: Tales Of Life (Review)
| Artist: | BlackOut History |
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| Album: | Tales Of Life |
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| Medium: | CD/Download | |
| Stil: | Dark Rock |
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| Label: | Eigenproduktion | |
| Spieldauer: | 53:09 | |
| Erschienen: | 17.10.2025 | |
| Website: | [Link] |
BLACKOUT HISTORY vertonten Geschichten aus dem Leben. Einem Leben, das offensichtlich einige unwägsame Etappen hinter sich hat. Denn Titel wie „Panic“ oder „Nails in my Head“ zeugen nicht unbedingt von einer Blumenwiesen-Mentalität.
Dass „Tales Of Life“ dementsprechend schwermütigen Dunkel-Rock präsentiert, passt ebenso gut zu den besagten Titeln, wie es die Grauton-Ästhetik des Artworks bestätigt.
Musikalisch dagegen reißt das Duo mit dem Lebemann-Blues „Lost and Found“ auch mal aus der allgemeinen Tristesse aus.
Dennoch vertonen Stücke wie der Piano-Melancholiker „Loosing all my Pain“ oder das treibende „Nails in my Head“ (inklusive kratzigen Growls) mitnichten die Sonnenseite des Lebens, sondern suhlen sich eher im eigenen Unvermögen selbiges zu meistern.
Das schließt aber die Fähigkeit zur Liebe nicht aus. Denn das zarte Pianostück „You’re in my Heart“ wächst nicht nur dank bedachter Melodie zu einem intimen Stück Musik an, sondern lässt auch sowas wie Hoffnung zu. Die Hoffnung darauf, ein Zuhause in einem geliebten Menschen zu finden und es sich auf ewig zu bewahren.
Mit „Dreamy“ findet „Tales Of Life“ sogar einen entspannten, leicht Blues-affinen Abschluss, der wie die Vertonung eines Frühlingsabends klingt und die anfänglichen Grauschleier, die das Album hier und da umwehen, zügig beiseite wischt.
FAZIT: BLACKOUT HISTORYs „Tales Of Life“ birgt so vielfältige Emotionen, wie sie das Leben eben bereithält. Von musikalischer Frohnatur, bis hin zur intimen Ballade ist hier alles dabei. Die allgemeine Ästhetik tendiert zwar zur persönlichen Krisensitzung, aber diese wird immer wieder von sanften Momenten freudvoller Lebemann-Musik aufgebrochen. Damit ist „Tales Of Life“ ein Auf und Ab der Gefühle und spiegelt seinen Titel passend wider.
- 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
- 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
- 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
- 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
- 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
- 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
- Sleepless
- Panic
- Lake of Broken Souls
- Bright Blue Eyes
- Ground Zero
- Lost and Found
- Loosing all my Pain
- Nails in my Head
- You’re in my Heart
- Dreamy
- Bass - Chris Müller
- Gesang - Dennis Meyer, Chris Müller
- Gitarre - Chris Müller
- Keys - Chris Müller
- Schlagzeug - Chris Müller
- Tales Of Life (2025) - 11/15 Punkten
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