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Derek Sherinian: Vortex (Review)

Artist:

Derek Sherinian

Derek Sherinian: Vortex
Album:

Vortex

Medium: CD/LP/Download
Stil:

Progressive Rock / Metal

Label: Inside Out / Sony
Spieldauer: 46:45
Erschienen: 01.07.2022
Website: [Link]

Schon "The Phoenix" war 2020 eine ziemlich lässige Angelegenheit, wenn man bedenkt, dass DEREK SHERINIAN gern zu den "musician´s musicians" gezählt wird, die für gewöhnlich beeindruckendes Handwerk demonstrieren, aber nichts großartig Emotionales herüberbringen… aber Pustekuchen, der 56-Jährige Tausendsassa (die Zahl der Tonträger, auf denen er zu hören ist, geht seiner eigenen Aussage zufolge in den vierstelligen Bereich!) rockt wie Sau, und das als Keyboarder.

"Vortex" knüpft logisch an seinen Vorgänger an und wartet mit einer Reihe hochkarätiger Gäste auf, auch wenn SHERINIAN selbst der Star in der Manege bleibt, indem er abwechselnd den schillernden Virtuosen und einen Gitarren-kompatiblen Riffmeister abgibt. Nach dem recht düsteren Einstieg mit ´The Vortex´ und Sechssaiten-Hexer Steve Stevens entpuppt sich das heitere ´Fire Horse´mit Nuno Bettencourt an der Klampfe als mitsingbarer Ohrwurm, dem das fette ´Seven Seas´ (wieder mit Stevens) und der funkige Abschluss-Groover ´Aurora Australis´ mit Gitarren-Exzentriker Bumblefoot mindestens ebenbürtig sind.

Der Rest gestaltet sich nur geringfügig weniger eingängig und genauso kurzweilig, wobei ´Scorpion´ ohne Gaststar und mit vordergründigem Pianospiel angenehm aus dem Rahmen fällt. Funky ist auch der ´Key Lime Blues´ mit Joe Bonamassa und Totos Steve Lukather ausgefallen, wohingegen ex-Skorpion Michael Schenker und Black-Label-Society-Oberbart Zakk Wylde ´Die Kobra´ zu einem elegischen Leadgitarren-Spektakel machen. Jazziger Ausreißer: ´Nomad’s Land´ mit Altmeister Mike Stern.

FAZIT: DEREK SHERINIANs aktueller Schulterschluss mit Gitarristen, die er kennt und schätzt, ist ein Glücksgriff für Fans anspruchsvoller, aber zwangloser Instrumentalmusik. "Vortex" wirkt wie spontan aus der Hüfte geschossen und bietet trotzdem Griffbrett- beziehungsweise Tasten-Sport auf höchstem Niveau.

Andreas Schiffmann (Info) (Review 783x gelesen, veröffentlicht am )

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Wertung: 12 von 15 Punkten [?]
12 Punkte
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Tracklist:
  • 1. The Vortex (feat. Steve Stevens)
  • 2. Fire Horse (feat. Nuno Bettencourt)
  • 3. Scorpion
  • 4. Seven Seas (feat. Steve Stevens)
  • 5. Key Lime Blues (feat. Joe Bonamassa, Steve Lukather)
  • 6. Die Kobra (feat. Michael Schenker, Zakk Wylde)
  • 7. Nomad’s Land (feat. Mike Stern)
  • 8. Aurora Australis (feat. Bumblefoot)

Besetzung:

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