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Bullet For My Valentine: Bullet For My Valentine (Review)

Artist:

Bullet For My Valentine

Bullet For My Valentine: Bullet For My Valentine
Album:

Bullet For My Valentine

Medium: CD/LP/Download
Stil:

Modern Metal

Label: Spinefarm / Universal
Spieldauer: 47:49
Erschienen: 22.10.2021
Website: [Link]

Selbst betitelte Alben dienen etablierten Bands angeblich zur Standortbestimmung, behauptet eine Binsenweisheit der Musikbranche, und sollte man diese auf die neue Platte von BULLET FOR MY VALENTINE beziehen, müsste man zu der Feststellung gelangen, dass sich die Briten darin gefallen, ihr bisheriges Schema F in nur noch seichterer Weise abzuspulen.

Nicht dass die Band je viel mehr gewesen wäre als ein gewollter und nicht gekonnter Abklatsch von Machine Head… Den Sound der Amerikaner in abgespeckter Form (ausufernde Thrash-Epen in verspielter Metallica-"…and Justice for All"-Manier? Weiterhin Fehlanzeige) aufzubereiten ist der Gruppe bisher insoweit gelungen, als sie in Person von Gitarrist und Sänger Matt Tuck mindestens einen Songwriter hat, der sich mehr oder weniger geistreiche Hooks für die vorwiegend jungen Metal-Massen einfallen lässt.

So wie ihre Klientel mit BULLET FOR MY VALENTINE wächst, definieren sich die Mitglieder selbst derzeit anscheinend durch eine bislang ungekannte Seichtigkeit - ob´s mit dem Älterwerden zusammenhängt? Der Alibi-Metal der Kategorie „Pop mit harten Gitarren“ auf „Bullet For My Valentine“ markiert einen neuen Tiefpunkt für die Band, nun da die Zahl der hohlen Gesten und zigmal gehörten Wendungen überhandnimmt. Unabhängig davon wird es die Hype-freudige britische Szene schon richten, dass die Metal-Hammer-UK- und NME-Posterboys mit diesem Machwerk abermals einen Erfolg landen. Kollektivverblendung nennt man das wohl.

FAZIT: Nun da BULLET FOR MY VALENTINE steil auf die 25 zugehen (Gründungsjahr 1998), zeigt sich erschreckend schnell, dass ihre kreative Substanz bestenfalls zum Abspulen desselben alten Sermons taugt. In dieser Hinsicht sind die Waliser eine metallische Antwort auf AC/DC, und was "Bullet For My Valentine" betrifft, steht im Zweifelsfall für den Angeklagten zu hoffen, dass die Band nach diesem zweiten labbrigen Album infolge wieder so etwas wie Biss oder wenigstens Spielwitz wiederfindet. "Gravity" (2018) war schon mau, doch das hier ist der vorläufige Tiefpunkt der Karriere der Combo.

Andreas Schiffmann (Info) (Review 687x gelesen, veröffentlicht am )

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Wertung: 7 von 15 Punkten [?]
7 Punkte
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Tracklist:
  • Parasite
  • Knives
  • My Reverie
  • No Happy Ever After
  • Can't Escape The Waves
  • Bastards
  • Rainbow Veins
  • hatter
  • Paralysed
  • Death By A Thousand Cuts

Besetzung:

Alle Reviews dieser Band:

Interviews:
  • keine Interviews
Kommentare
Metal-Elitist 666
gepostet am: 21.10.2021

User-Wertung:
7 Punkte

Echt mieses Review, bin ja selbst kein Fan der Band und den generisch wirkenden neuen Alben, aber mit objektiver Kritik hat das nicht viel zu tun!

Zudem kann ich dieses leidige Totschlagargument "Pop-Metal" nicht mehr hören - was ist den Pop-Metal? Wenn eine cleane Hook vorkommt? Oder reicht es schon aus, wenn die Band mehr als 10.000 Fans hat? Metal ist ohnehin schon eine kleine Nische am Musikmarkt. Da ist eine selbstgerechte Möchtegern-Elitärität durch Bashing von Metal-Mainstream Acts fehl am Platz und führt nur dazu, dass härtere Musik noch weiter an den Rand der gesellschaftlichen Bedeutingslosigkeit gedrängt wird.

Review zum Review: 0/15 Punkten
Andreas [musikreviews.de]
gepostet am: 23.10.2021

Amen
Paule
gepostet am: 04.11.2021

Puh, sich die Mühe zu machen, so viel gegen die Band zu schreiben, ohne auch nur eine Sekunde auf die neuen Songs einzugehen. Ob das der Sinn einer Rezension ist?
(-1 bedeutet, ich gebe keine Wertung ab)
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