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Jerry Lee Lewis: The Ballads Of Jerry Lee Lewis (Review)

Artist:

Jerry Lee Lewis

Jerry Lee Lewis: The Ballads Of Jerry Lee Lewis
Album:

The Ballads Of Jerry Lee Lewis

Medium: CD/CD-Book
Stil:

Rock'n'Roll, Country

Label: Bear Family Records
Spieldauer: 72:15
Erschienen: 04.09.2020
Website: [Link]

„Elvis war der Größte, ich war der Beste!“ (Jerry Lee Lewis)

Die meisten von uns bringen mit dem Namen JERRY LEE LEWIS sowie seinem Spitznamen „The Killer“ sofort leidenschaftlich-feurige Rock'n'Roll-Nummern der Marke „Whole Lotta Shakin' Going On“ oder „Great Balls Of Fire“ in Verbindung.
Aber Balladen?! Wenn ein paar vielleicht, oder?

Bear Family Records belehren uns mal wieder eines Besseren und präsentieren auf diesem JERRY LEE LEWIS-Album gleich 27 Balladen vom letzten noch lebenden Rock'n'Roll-Urgestein, die eine satte Laufzeit von 72 Minuten in Anspruch nehmen.
Na, wer hätte das gedacht?
„The Ballads Of JERRY LEE LEWIS“ offenbaren die sicher nicht nur uneigennützige ruhige Seite des Mannes, der durchaus auch mal sein Klavier in Brand setzte, wenn er „Great Balls Of Fire“ spielte, denn neben seiner leidenschaftlichen Rocker-Wildheit war auch sein leidenschaftlicher Hang zur Erotik bekannt, wobei Lewis in dieser Beziehung absolut nichts anbrennen ließ.
Und was half ihm bei seinen Verführungskünsten besonders?
Natürlich auch ein paar feine, herzerweichende Balladen zu schreiben, spielen und singen, bei denen nicht nur die Augen der weiblichen Zunft feucht wurden. Und genau die hört man im Grunde komplett auf diesem Balladen-Album – allesamt beschränkt auf die Zeit von 1956 bis 1963 und unter dem Sun-Records-Label aufgenommen.

Allerdings ist der Übergang von Rock'n'Roll-Nummer zur Ballade manchmal auch fließend oder es gibt deutlich Country-angehauchte Songs, wie die Songs seines Lieblingsmusikers HANK WILLIAMS, die er ebenfalls zu Gehör bringt.

Jedenfalls passiert zwischen dem Album-Opener „Crazy Arms“ und dem letzten Abschiedssong „I Can't Seem To Say Goodbye“ eine ganze Menge, ohne etwa langweilige Schmuse-Nostalgie aufkommen zu lassen. Das würde auch zu einem „Killer“ wirklich nicht passen.

Von ebenso hohem Wert wie die Musik auf dem Silberling ist auch das ins Digipak eingeklebte, 34 Seiten starke Booklet, das neben vielen Informationen und Bildern zugleich zu jedem Song eine akribische Auflistung von Aufnahmedatum, -ort und -zeit sowie allen daran beteiligten Musikern enthält.

FAZIT: Eine der wohl ungewöhnlichsten Veröffentlichungen rund um den „Killer“ und zugleich die Rock'n'Roll-Legende JERRY LEE LEWIS legt mal wieder Bear Family Records vor, indem sie seine ruhigen Songs und alle Balladen, jenseits von „Whole Lotta Shakin' Going On“ und „Great Balls Of Fire“, der Jahre 1956 bis 1963 zusammentrugen und auf diesem über 70 Minuten langen und 27 Songs sowie ein 34-seitiges Booklet umfassenden Sampler veröffentlichten. „The Ballads Of JERRY LEE LEWIS“ offenbart uns die ungewöhnlich ruhige Seite eines „killer“mäßigen Rock'n'Rollers.

Thoralf Koß - Chefredakteur (Info) (Review 422x gelesen, veröffentlicht am )

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  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
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Tracklist:
  • Crazy Arms
  • Invitation To Your Party
  • Born To Lose
  • I Could Never Be Ashamed Of You
  • Tomorrow Night
  • I'm The Guilty One
  • Fools Like Me
  • Will The Circle Be Unbroken
  • Sail Away (Duet with Charlie Rich)
  • Set My Mind At Ease (Stereo)
  • I'll Make It All Up To You
  • It Hurts Me So
  • Love Letters In The Sand
  • How's My Ex Treating You
  • You Win Again
  • I Know What It Means
  • Turn Around
  • The Ballad Of Billy Joe
  • It All Depends
  • Love On Broadway
  • Seasons Of My Heart (Duet with Linda Gail Lewis)
  • Someday
  • That Lucky Old Sun
  • Cold Cold Heart
  • Love Made A Fool Of Me
  • Goodnight Irene
  • I Can't Seem To Say Goodbye

Besetzung:

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