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Arroganz: Morsus (Review)

Artist:

Arroganz

Arroganz: Morsus
Album:

Morsus

Medium: CD/LP/Download
Stil:

Black Metal

Label: Supreme Chaos / Cargo
Spieldauer: 46:20
Erschienen: 02.10.2020
Website: [Link]

Na, da nimmt man ARROGANZ immer noch als aussichtsreiche Extrem-Metal-Newcomer wahr, während die Band ihr bereits fünftes Album fertiggestellt hat … Von einem unbeleckten Newcomer kann man bei dem Trio also auf keinen Fall mehr reden, und dementsprechend ist es so, dass einem "Morsus" schnell vertraut vorkommt, so man der Gruppe in den letzten paar Jahren folgte.

Sowieso verstehen K, P und T ihr jüngstes Werk als Abschluss einer Trilogie, die mit dem drei Jahre zurückliegenden Vorgänger "Primitiv" ihren Anfang nahm und die spannende EP "Erzketzer" aus dem darauffolgenden Jahr miteinbezieht.

Das von einem markanten Bassmotiv getragene Titelstück rockt vor allem in den Midtempo-Passagen wie SATYRICON zu "Now Diabolical"-Zeiten, obwohl ARROGANZ im Großen und Ganzen ein anderes Flair verbreiten oder - jawohl -facettenreicher aufgestellt sind als die Norweger seinerzeit (und jetzt).

Größtenteils simpel walzender Doom wie 'Pain & Light' und 'Dead Man Galaxy' bildet das Fundament. Das auf ein wesentliches Minimal-Riff reduzierte 'Aurora ARROGANZ', verweist mit seinen zerdehnten Leads im Vordergrund noch einmal auf Herrn Wongraven und seine Truppe, wobei der Death-Metal-Anteil bei den Deutschen höher bleibt.

Beinahe sämtliche Stücke, ob kurz oder länger wie die letzten beiden, die aber auch nicht über sechs Minuten dauern, sind mit pfiffigen Breaks durchsetzt, und ein paar Zwischenspiele machen "Morsus" zu einem umfassenden Gesamterlebnis der rabenschwarzen Sorte.

Mit 'Next Level Satan' steht der "Hit" der Scheibe relativ weit hinten in der Tracklist, doch überspringen muss man bis dahin nichts.

FAZIT: Verzweiflung, Wut, Arschlecken … Auf diese drei Gemütsregungen bzw. Haltungen lässt sich "Morsus" vielleicht summarisch herunterbrechen. ARROGANZ bewähren sich mit diesem Album als Garant für unvorhersehbaren Black Metal bar plakativer Höchstleistungen, der schlicht eine spannende, originelle Variante düsterer Musik darstellt.

Andreas Schiffmann (Info) (Review 530x gelesen, veröffentlicht am )

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Wertung: 12 von 15 Punkten [?]
12 Punkte
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Tracklist:
  • Anodynon
  • Morsus
  • Pain & Light
  • Sleepless Forever
  • Dead Man Galaxy
  • In$Ide $uicide
  • Aurora Arroganz
  • Guillotinen
  • Sickpeopledie.
  • Next Level Satan
  • 553
  • Praise Death = Feast Life
  • Dealt With The Devil

Besetzung:

  • Bass - -K-
  • Gesang - -K-
  • Gitarre - -P-
  • Schlagzeug - -T-

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