Musikreviews.de bei Facebook Musikreviews.de bei Twitter

Partner

Statistiken

Pigs Pigs Pigs Pigs Pigs Pigs Pigs: King of Cowards (Review)

Artist:

Pigs Pigs Pigs Pigs Pigs Pigs Pigs

Pigs Pigs Pigs Pigs Pigs Pigs Pigs: King of Cowards
Album:

King of Cowards

Medium: CD/Download
Stil:

Space Rock / Psych

Label: Rocket
Spieldauer: 41:29
Erschienen: 21.09.2018
Website: [Link]

Wahrscheinlich haben PIGS X 7, wie sie ihren Namen abkürzen, ebendiesen in einer Bierlaune ausgesucht, doch mittlerweile möchte die Band ihn auf die sieben Todsünden münzen, um auf das erbittert katholische Milieu anzuspielen, aus dem die Mitglieder stammen. Ihr Vorsatz lautet deshalb auch weiterhin: Schuldgefühle, mit denen man sich selbst unterdrückt, falls dies nicht von den Strippenziehern hinter organisierten Religionsformen getan wird, in positive Energie ummünzen

Diesen Überbau kann man als Hörer ohne Weiteres außer Acht lassen, denn die Gruppe aus Newcastle-Upon-Tyne, die es aufgrund einer 2013er Split mit The Cosmic Dead und eines Tape-Albums über Box Records zu überregionalem Ruhm brachte, spielt fantasievollen Psychedelic Rock mit schweren Stoner-Grooves und Space-Rock-Flair, das ein Gefühl von Weite vermittelt.

Die sechs auf ihrem ersten offiziellen Longplayer enthaltenen Stücke subsumieren die musikalischen Entwicklungen der härteren Indie-Szene ihres Landes während der vergangenen fünf Jahre, wobei sich Sänger und Keyboarder Matt Baty als kreativer Schwamm erwiesen hat, der zahllose Einflüsse zu einem stimmigen, wenn auch nicht sonderlich originellen Ganzen vereint.

"King of Cowards" wirkt trotz des nach wie vor latenten Hangs der Band zum Improvisieren gedrungener als das Kassettenalbum zuvor. Der Opener 'Shockmaster' poltert schwerfällig los und besetzt gemeinsam mit dem unheilvollen Doom von 'Thumbsucker' eine extreme Seite von PIGS X 7. 'A66' und das abschließende 'Gloamer' leben wiederum von einem Groove, wie er die swingenden Black-Sabbath-Nummern der Ozzy-Phase auszeichnete, wohingegen 'Cake Of Light' auch von Hawkwind stammen könnte; im Übrigen hat Baty auch den Lemmy in der Stimme.

FAZIT: "King of Cowards" ist ein nicht einmal dreiviertelstündiger Strudel aus bleiernen Riffs, zischenden Synthesizern und tonnenschweren Riffs mit heiserem Sänger, gewissermaßen die zeitgenössische Sludge-Variante der Hippies und Fantasy-Fans, die ab den späten 1960ern den Rohentwurf für späteren Progressive Rock vorlegten. Nicht mehr revolutionär, aber spaßig-spacig. [Album bei Amazon kaufen]

Andreas Schiffmann (Info) (Review 329x gelesen, veröffentlicht am )

Unser Wertungssystem:
  • 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
[Schliessen]
Wertung: 10 von 15 Punkten [?]
10 Punkte
Kommentar schreiben
Tracklist:
  • GNT
  • Shockmaster
  • A66
  • Thumbsucker
  • Cake Of Light
  • Gloamer

Besetzung:

Alle Reviews dieser Band:

Interviews:
  • keine Interviews
(-1 bedeutet, ich gebe keine Wertung ab)
Benachrichtige mich per Mail bei weiteren Kommentaren zu diesem Album.
Deine Mailadresse
(optional)

Hinweis: Diese Adresse wird nur für Benachrichtigungen bei neuen Kommentaren zu diesem Album benutzt. Sie wird nicht an Dritte weitergegeben und nicht veröffentlicht. Dieser Service ist jederzeit abbestellbar.

Captcha-Frage Vervollständige: Wer anderen eine ___ gräbt, fällt selbst hinein.

Grob persönlich beleidigende Kommentare werden gelöscht!