Musikreviews.de bei Facebook Musikreviews.de bei Twitter

Partner

Statistiken

Blackfinger: Blackfinger (Review)

Artist:

Blackfinger

Blackfinger: Blackfinger
Album:

Blackfinger

Medium: CD/LP + CD
Stil:

Doom / Hardrock

Label: The Church Within
Spieldauer: 43:39
Erschienen: 31.01.2014
Website: [Link]

Da ist es wieder: das Gefühl, einem Sänger an den Lippen zu hängen. Eric Wagner hat seit 2007 („Simple Mind Condition“) nichts mehr von sich hören lassen, und mit dem Debüt seines neuen Quintetts ist es, als sei die Trouble-Stimme nie weg gewesen, auch weil der Stil fortgeführt wird, den er zuletzt mit den alten Hasen kultiviert hatte. Das ist umso schöner, da diese mit Neu-Stimme Fallon einen etwas anderen Weg eingeschlagen haben.

BLACKFINGER spielen kompakten Doom Rock – die Stücke wurden bereits live erprobt – mit stark hippieskem Charakter, wie man es vornehmlich von „Plastic Green Head“ kennt. 'On Tuesday Morning' und 'I Am Jon' (fungiert praktisch als besseres Intro), die Einflüsse der Fab Four geltend machende Piano-Ballade 'As Long As I'm With You' oder der klassische Akustik-Schmachter 'Keep Falling Down' und das verträumte 'For One More Day', nicht zu vergessen das hervorstechende 'Another Day' (Anspieltipp) – Sie alle sind definitiv nicht Metal, aber auch kein Retro-Schund mit geringer Halbwertzeit, insbesondere auch wegen Wagners Texten und seines beseelten Vortrags. Die andere Hälfte des abwechslungsreichen Materials besteht aus Groovern wie 'Yellowood' und 'Here Comes The Rain' (mit unverzichtbarer Cowbell) oder 'Till Death Do Us Part' und dem frühen Höhepunkt 'Why God', der erst licht, dann dicht ins Ohr geht.

Forsch ist eigentlich nur 'All The Leaves Are Brown', doch man vermisst das ganz Harte nicht bei BLACKFINGER; die beiden eher unbekannten Gitarristen Bianchi und Hakes spielen zu hörenswerte Leads und Soli, als dass man sie in einer dicken Suppe suchen wollte. Vielleicht ist es besser, getrennte Wege gegangen zu sein, denn jetzt hat man gleich zwei starke Bands mit jeweils eigenen Vorzügen.

FAZIT: Subjektiv gefällt „Dark Star“ besser als Troubles „The Distortion Field“ und stellt ein frühes Genre-Highlight 2014 dar, das wohl auch am Ende des Jahres und darüber hinaus begeistern wird. [Album bei Amazon kaufen]

Andreas Schiffmann (Info) (Review 1727x gelesen, veröffentlicht am )

Unser Wertungssystem:
  • 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
[Schliessen]
Wertung: 12 von 15 Punkten [?]
12 Punkte
Kommentar schreiben
Tracklist:
  • I Am Jon
  • Yellowood
  • Why God
  • On Tuesday Morning
  • As Long As I'm With You
  • Here Comes The Rain
  • Keep Falling Down
  • My Many Colored Days
  • For One More Day
  • All The Leaves Are Brown
  • Till Death Do Us Part

Besetzung:

Alle Reviews dieser Band:

Interviews:
(-1 bedeutet, ich gebe keine Wertung ab)
Benachrichtige mich per Mail bei weiteren Kommentaren zu diesem Album.
Deine Mailadresse
(optional)

Hinweis: Diese Adresse wird nur für Benachrichtigungen bei neuen Kommentaren zu diesem Album benutzt. Sie wird nicht an Dritte weitergegeben und nicht veröffentlicht. Dieser Service ist jederzeit abbestellbar.

Captcha-Frage Musikreviews.de - Webzine für Metal, ___ und Rock.

Grob persönlich beleidigende Kommentare werden gelöscht!