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Various Artists: Sound & Action - German Hardrock & Heavy Metal Rarities - Volume 1 (Review)

Artist:

Various Artists

Various Artists: Sound & Action  - German Hardrock & Heavy Metal Rarities - Volume 1
Album:

Sound & Action - German Hardrock & Heavy Metal Rarities - Volume 1

Medium: CD/Download
Stil:

Hardrock / Heavy Metal

Label: Golden Core / Zyx
Spieldauer: 152:26
Erschienen: 04.06.2021
Website: [Link]

Geht´s noch nerdiger? Wer diese Frage angesichts der allseitigen Nischenbildung nicht nur im Musikbereich aus der Metal-Szene stellt, darf davon ausgehen, dass Golden Core einen draufsetzen, egal wie "spezialisiert" sonst jemand ist. Das Label hat sich bekanntlich unter anderem der Aufarbeitung deutscher Metal-Geschichte verschrieben und geht nach der Compilation „The Best And The Rare Of Gama Records“ weiter in die Tiefe.

Bei "Sound & Action -German Hardrock & Heavy Metal Rarities - Volume 1" handelt es sich
um eine Kollaboration von Golden-Core-Neudi (Trance-Drummer unter anderem) mit „Sound & Action“-Herausgeber Oliver Butz; die beiden haben für diese Doppel-CD neben Kennern geläufigen Namen etliche inländische Szene.Acts zusammengestellt, deren Musik in irgendeiner Weise rar, obskur und nichtsdestoweniger hörenswert ist. Macht euch auf einen spannenden Streifzug in die späten Seventies und 1980er gefasst!

Abgesehen von den Rage- respektive SDI-Vorläufern Avenger und Black Jack Co, der early-Van-Halen-artigen Mass-Perle ´Burn On´, den rumpeligen Black-Metal-Embyros Tyrant und den naheliegenderweise berrücksichtigten Trance wird es extrem kauzig: Die ikonische German-Rock-Frontfrau bluest sich mit eigener Band in dem ausufernden ´Teddy´ live den Wolf, Xandrils ebenfalls episch komplex angelegter Speed Metal ist nichts weniger als ein Geheimtipp, von dem sich selbst heute noch viele Genre-Kapellen etwas abschneiden dürfen, und Mad Evils manisches Gedresche tendiert in Richtung Todesblei.

Apropos: Mit Excess haben wir mal eben einen sehr frühen Doom-Death-Entwurf aus deutschen Landen zur Hand, das frühe Werk der Darmstädter Kalögena (erst 2004 gab es eine merkwürdige Gothic-Groove-Metal-Hybriden-CD mit dem Titel "Bleed") hingegen lässt sich zwischen Thrash, proggigen Tendenzen und beinahe Gothic-Artigen Gesten praktisch nirgendwo einordnen. Geiler Shit!

Dass hier jemand gar nichts Neues entdeckt, ist eigentlich unmöglich. Auf alle Tracks einzugehen erübrigt sich deshalb insofern, als jede Kutte, die etwas auf sich hält, "German Hardrock & Heavy Metal Rarities - Volume 1" ancheckt.

… und das Beste daran? Es wird eine Fortsetzung geben.

FAZIT: Eine Schatzkiste der nationalen Metal-Szene für Ultra-Spezialisten!

Andreas Schiffmann (Info) (Review 624x gelesen, veröffentlicht am )

Unser Wertungssystem:
  • 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
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Tracklist:
  • Intro
  • TRANCE - Haze In The Twilight
  • STAGEFRIGHT - After Death
  • MASS - Burn On
  • AMPYRE - Passion And Pain
  • YUMA - Nightrider
  • JUTTA WEINHOLD BAND - Teddy (Live 1978)
  • THUNDER - City Geek
  • BLACK JACK CO. - She Wants To Get Out
  • SPEED - Hurt My Feelings
  • TYRANT - Look Out (7" Version)
  • EXPLODER - Berlin
  • PETTYPEW - Immortal
  • DEZTROYER - Heaven´s Gate
  • OBLIVION - Use Your Time
  • TEMPEST - Incomprehenseble Conduct
  • BRAINLESS - Death Patrol
  • EXCESS - Grinding Raid
  • AVENGER - Prayers Of Steel (12" Live Version)
  • MONSTERS - Break The Law
  • XANDRIL - Labyrinth
  • BREATHLESS - Normandie
  • DESTROYER - When The Worlds Crumbling To Dust
  • QUO VADIS - Quo Vadis
  • HELLBREATH - Riding Free
  • GLORY ANTHEM - Towards The Edge
  • DEAFEN FORCE - Children Of The Sea
  • MAD BUTCHER - Run For Your Life
  • DEFENDER - Bright Glare
  • KALÖGENA - Riders Of The Night
  • MIDNIGHT DARKNESS - Free Man
  • OUTSIDE - Killer
  • CYCRA - The Far Side Of Shadow
  • MAD EVIL - No Way To Survive
  • RIPPING ENTRAILS - Carnage In The Whorehouse

Besetzung:

Interviews:

  • keine Interviews
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