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Spirits Of Fire: Spirits Of Fire (Review)

Artist:

Spirits Of Fire

Spirits Of Fire: Spirits Of Fire
Album:

Spirits Of Fire

Medium: CD/Download
Stil:

Heavy Metal

Label: Frontiers / Soulfood
Spieldauer: 62:54
Erschienen: 22.03.2019
Website: -

SPIRITS OF FIRE sind Judas Priests Spätneunziger Rob-Halford-Vertreter Tim "Ripper" Owens (derzeit The Three Tremors), der ehemalige (?) Savatage-Gitarrist Chris Caffery, Bass-Tausendsassa Steve DiGiorgio (Sadus, Death, u.v.m..) und der frühere Fates-Warning-Schlagzeuger Mark Zonder, zusammengetrommelt von Gitarrist Roy Z, der einen unverzichtbaren Beitrag zu Bruce Dickinsons Solo-Meisterwerken "Balls To Picasso", "Accident Of Birth", "The Chemical Wedding" sowie "Tyranny Of Souls" leistete. Eine richtige Band ist das prominente Quartett natürlich nicht, doch sein selbst betiteltes Debüt lässt sich beileibe nicht als gesichtslose Projekt-Platte bewerten.

"Spirits Of Fire" verbindet die erwartbare Souveränität der Protagonisten mit einer spürbaren Aufrichtigkeit - Musikerbegeisterung und Emotionen, die sich auf den Hörer übertragen. Es handelt sich um ein unverfälschtes Power-Metal-Album, das offensichtliche Bezüge zu den bisherigen Bands der Mitglieder mit einem zeitgemäß fetten Sound verbindet, wofür Mr. Z ja weltbekannt ist. Ob man sich vollends für die Platte begeistert, hängt davon ab, wie sehr man Owens als Frontmann schätzt oder eben nicht. An ihm gibt es nie ein Vorbeikommen, egal in welchem Umfeld er sich gerade tummelt, denn seine Stimme ist so dominant, dass man nicht darüber hinweghören kann.

Ergo klingt bereits der Opener 'Light Speed Marching' nach Priest in den späten 1980ern mit dezentem Keyboard-Unterfutter, was dann auch für die anderen schnelleren Nummern des Albums gilt, vor allem 'All Comes Together'. 'Stand And Fight' ist hingegen ein Uptempo-Arschtritt, wie man ihn eher von US-Acts wie Metal Church oder Malice (seinerzeit ja übrigens selbst als Priest-Kopie verschrien) erwartet. Das pathetische 'Never To Return' wurde garantiert von Caffery geschrieben, und in den beiden Longtracks 'The Path' bzw. 'A Game' klingt tatsächlich auch die Epik der frühen Fates Warning an, komplett mit akustischen Einleitungen und ausufernden Passagen ohne Gesang.

Genau hier liegen SPIRIT OF FIREs Stärken. Bei aller Spielfreude muss man der Gruppe davon abgesehen ankreiden, dass ihr Einstand zwei, drei Songs zu lang ist. 'It’s Everywhere' und die Power-Ballade 'Alone In The Darkness' fallen beispielsweise deutlich gegenüber dem Rest ab.

FAZIT: "Spirits Of Fire" ist ein Debüt mit kleinen Schwächen, ansonsten aber traditioneller Metal wie aus einem Guss gänzlich ohne Überraschungen.

Andreas Schiffmann (Info) (Review 344x gelesen, veröffentlicht am )

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Wertung: 10 von 15 Punkten [?]
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Tracklist:
  • Light Speed Marching
  • Temple Of The Soul
  • All Comes Together
  • Spirits Of Fire
  • It’s Everywhere
  • A Game
  • Stand And Fight
  • Meet Your End
  • Never To Return
  • The Path
  • Alone In The Darkness

Besetzung:

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