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Ken Hensley: Rare & Timeless (Review)

Artist:

Ken Hensley

Ken Hensley: Rare & Timeless
Album:

Rare & Timeless

Medium: CD/Download
Stil:

Rock zwischen Prog und Pop

Label: BMG/ADA
Spieldauer: 70:02
Erschienen: 29.03.2018
Website: [Link]

Er begann als Gott, wurde dann für seine schwarze Lady angebetet und ein Ende ist in seinem heiligen Gral der Rockmusik längst noch nicht abzusehen!
Von wem könnte hier die Rede sein?
Ganz klar: Keyboarder, Gitarrist und Sänger KEN HENSLEY, der 1965 gemeinsam mit dem ROLLING STONES-Gitarristen Mick Taylor die Band THE GODS, bei der auch Musiker von JETHRO TULL, KING CRIMSON und EMERSON, LAKE & PALMER aktiv waren, gründete, dann URIAH HEEP bis 1980 zu wahrer Hardrockgröße sowie „Lady In Black“, einem echten Super-Hit, verhalf und nun sein neues Album „Rare & Timeless“ veröffentlicht.

Nach dem 2011er Studio-Album „Faster“ und dem 2013 „Trouble“- sowie einem Live-Album aus dem gleichen Jahr war vorerst Ruhe um Hensley eingekehrt, die er nun endlich mit dieser Zusammenstellung aus Raritäten und völlig Neuem beendet. Und dass dieses Album sicher den Freunden von Hensley und URIAH HEEP gefällt, die vordergründig auf die ruhigere Seite des kreativen Musikers, der besonders durch sein Orgel-Spiel einen ganz speziellen, sofort wiedererkennbaren Sound bei URIAH HEEP prägte, stehen, ist sicher.

Wer allerdings auf die progressivere, härter rockende Seite von URIAH HEEP steht, der wird wahrscheinlich mit „Rare & Timeless“ nicht sehr glücklich werden, wobei allein das anspruchsvoll gestaltete Digipak samt 20seitigem Booklet mit handschriftlichen Bemerkungen von Hensley zu allen Titeln sowie bisher unveröffentlichten Fotos, z.B. sein erstes Kinderfoto als Baby auf dem Arm seiner Mutter, dann bei seinem ersten Gig oder mit seinem Cricket-Team u.v.m., den Kauf der physischen Album-Variante rechtfertigt.
Auch wer von „Lady In Black“ nicht genug bekommen kann, darf hier einen völlig neuen Re-Mix genießen.
Völlig neu sind auch die insgesamt zwei Songs „Send Me An Angel“ und „The Last Dance“, während „Mine“, „Epilogue“ und der echte Schmachtfetzen „The Longest Night“ für dieses Album von Hensley neu aufgenommen wurden.

KEN HENSLEY legt bei „Rare & Timeless“ großen Wert darauf, dass ausschließlich er die Auswahl sowie Anordnung aller Titel getroffen hat, die er als die ganz persönlichen Highlights seiner Karriere ansieht.
Ja – und da schlummert eben doch deutlich mehr der „Softie“ als der „Hardrocker“ in Mr. Hensley oder um es mit den Worten der „Good Times“ auszudrücken: „Insgesamt eine überzeugende Werkschau mit bislang eher vernachlässigten Stücken, und dies auch dank der handschriftlichen Linernotes von Hensley und der fünf unveröffentlichten Songs / Versionen.“

Vielleicht eröffnet gerade darum „Free Me“ als rare russische Veröffentlichung das Album – eine Befreiung aus den Erwartungen der großen URIAH HEEP-Fan-Gemeinde, ohne sie wirklich vor den Kopf zu stoßen, auch wenn ihre Ohren sich auf Melodiöseres statt Härterem einstellen müssen.

FAZIT: Nach 5 Jahren ein deutliches Lebenszeichen vom ehemaligen URIAH HEEP-Keyboarder, -Gitarristen und -Sänger KEN HENSLEY, der mit „Rare & Timeless“ seine ganz persönliche Song-Favoriten-Zusammenstellung mit seltenen und ganz neuen Aufnahmen sowie ein großartig gestaltetes 20seitiges Booklet voller Erinnerungen vorlegt. Allerdings gilt hierbei: In der Ruhe liegt die Kraft statt in hart rockenden Rhythmen. [Album bei Amazon kaufen]

Thoralf Koß (Info) (Review 341x gelesen, veröffentlicht am )

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  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
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Tracklist:
  • Free Me (rare Russian release)
  • Send Me An Angel (previously unreleased)
  • If I Had The Time
  • Guilty
  • The Last Dance (previously unreleased)
  • Mine (newly recorded for this anthology)
  • I Did It All
  • I Close My Eyes (rare release)
  • Take & Take
  • The Return
  • Beyond The Starz
  • Fortune
  • Lady In Black
  • The Longest Night (newly recorded for this anthology)
  • Epilogue (newly recorded for this anthology)

Besetzung:

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