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Heir Apparent: The View From Below (Review)

Artist:

Heir Apparent

Heir Apparent: The View From Below
Album:

The View From Below

Medium: CD/Download
Stil:

Heavy Metal

Label: No Remorse / Soulfood
Spieldauer: 53:35
Erschienen: 19.10.2018
Website: [Link]

Was lange währt … Als eines der Aushängeschilder der Metal-Szene Seattles neben Culprit oder später Sanctuary bekamen Terry Gorle und seine 1984 zusammengestellten HEIR APPARENT nie ein Bein auf den Boden. Dabei fuhr der Gitarrist immer einen recht leicht zugänglichen Sound, der im Sog des Erfolgs von Queensrÿche eigentlich hätte Anklang finden müssen, doch personelle Instabilität wurde der Band zum Verhängnis. Dass sie nach ihrer Wiedervereinigung vor nun auch schon fast 20 (!) Jahren erst jetzt mit ihrem dritten Album in den Startlöchern steht, sagt alles, auch wenn „The View From Below“ letzten Endes das denkbare Optimum dessen markiert, was man von den drei Originalmitgliedern und ihrem jüngeren Keyboarder bzw. Sänger erwarten durfte.

Letzterer heißt Will Shaw (war übrigens Hintergrundstimme auf Ayreons „The Source“) und stellt sich als weitgehend unbeschriebenes Blatt mit Spitzenqualitäten heraus. Im Gegensatz zum Comeback ihrer Nachbarn Fifth Angel haben Terry Gorle und Co. aufgrund ihrer wie früher komplexeren Ausrichtung automatisch einen schwereren Stand. Man muss sich eingehend mit den Songs beschäftigen, um ihre melodischen Qualitäten und emotionalen Facetten (mehr als bei den Kollegen) zu überblicken bzw. schätzen zu lernen. Alleinstellungsmerkmale dabei: ein Händchen für dezent orchestrale Balladen wie ‚Here We Aren‘t‘ oder ‚The Road To Palestine‘ – Savatage lassen grüßen – und gänzlich gegen den Genre-Strich gebürstete Songstrukturen, wie etwa das nicht einmal dreiminütige Geschoss ‚Savior‘ belegt

FAZIT: HEIR APPARENT in der wahrscheinlich besten Form, die sie im Vorfeld eines neuen Albums erlangen konnten … Auch wenn der Unwille, häufiger Gas zu geben, ein absehbarer Fallstrick sein dürfte, nimmt dem Quintett niemand diesen Achtungserfolg, den man allein schon aus Solidarität gemeinsam mit dem neuen Stoff der genannten anderen Rückkehrer Fifth Angel eintüten sollte.

Andreas Schiffmann (Info) (Review 509x gelesen, veröffentlicht am )

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  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
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Wertung: 11 von 15 Punkten [?]
11 Punkte
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Tracklist:
  • Man In The Sky
  • The Door
  • Here We Aren't
  • Synthetic Lies
  • Savior
  • Further And Farther
  • The Road To Palestine
  • Insomnia

Besetzung:

Alle Reviews dieser Band:

Interviews:
  • keine Interviews
Kommentare
Robert
gepostet am: 28.10.2018

User-Wertung:
10 Punkte

Graceful Inheritance ist für mich immer noch eines der besten Metal Alben aller Zeiten, der Nachfolger One small voice gefällt mir trotz kommerziellerer Ausrichtung im Gesamten auch. Jetzt nach fast dreißig Jahren ein Comeback. Man sollte die Erwartungen nicht zu hoch stecken...die erste Hälfte geht ziemlich an mir vorbei, auf der zweiten erinnert das schnellere Saviour etwas an alte Zeiten, das etwas dramatischere letzte Stück ist auch gut. Die beiden balladeskeren Stücke dazwischen sind zumindest nicht so dahinplätschernd wie das in der ersten Hälfte, aber auch nur solide in Vergleich zu dem was die Band in den 80ern geschafft hat. Überhaupt fehlt irgendwie die Frische. Das hört sich jetzt schlimmer an als es ist. Schon ein nettes Melodic Prog Metal Album, aber um wieder Anschluss zu finden ist es wohl doch zu wenig. Mittlere Enttäuschung...
Thomas
gepostet am: 09.11.2018

User-Wertung:
13 Punkte

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