Musikreviews.de bei Facebook Musikreviews.de bei Twitter

Partner

Statistiken

Necronomicon: Pathfinder … Between Heaven And Hell (Review)

Artist:

Necronomicon

Necronomicon: Pathfinder … Between Heaven And Hell
Album:

Pathfinder … Between Heaven And Hell

Medium: CD/Download
Stil:

Thrash / Power Metal

Label: Trollzorn / Soulfood
Spieldauer: 69:50
Erschienen: 27.11.2015
Website: [Link]

NECRONOMICON lassen sich von einem gesichtslosen Label zum nächsten durchreichen, spielen nun aber nicht etwa Folk Metal, wie man es angesichts von Trollzorn glauben könnte, sondern bieten mit erneuerter Rhythmusgruppe das, was sie am besten können: diesmal recht epischen Thrash Metal, der teilweise nur noch am Rande mit der Stilistik zu tun hat, und auf "Pathfinder" auch aufgrund längerer Kompositionen nicht proggig ist.

Das Aushängeschild der Gruppe aus Hertingen ist nach wie vor Frontmann Freddy mit seiner galligen Stimme, der den Zeremonienmeister zwischen typisch deutschem, also teils plumpem und liebevoll ausgearbeitetem Geballer mit melodischem Mehrwert mimt, letzteres ein Markenzeichen der US-Szene, der NECRONOMICON allerdings auch weiterhin in gleicher Weise nachlaufen, wie sie der hiesigen Hohenriege am Rockzipfel hängen. Sie sind weder das eine noch das andere, sondern ganz sie selbst, ohne stilistisch irgendetwas zu erneuern.

"Pathfinder" zeigt die Band allerdings - so man sie nicht durch die unerhebliche Nostalgiebrille betrachtet - in allen Belangen stärker denn je. Die Reife ergibt sich naturgemäß, die Scheuklappen wurden vermutlich auch im Zuge dessen abgelegt und somit ein breiterer Ansatz ermöglicht. Das narrative Moment der Scheibe wird durch die mäandernden, aber niemals öd anmutenden Kompositionen forciert, ohne dass die Gruppe ihre Wurzeln aufgeben würde. Dass ihr dabei kein offensichtlicher Reißer gelingt, liegt in der Natur der ambitionierten (und ohne Bruch gelungenen) Sache.

FAZIT: "Pathfinder" zeigt eine Institution aus der zweiten Reihe auf der Höhe ihres Schaffens. NECRONOMICON mögen kommerziell oder in Sachen Stilprägung nie weit vorne gestanden haben, bieten mit diesem Album aber ein frisches Stück ausgesprochen melodischer Thrash-Mucke, die mehr Achtung verdient hätte, als sie vermutlich über die Basis hinaus erhalten wird.

Andreas Schiffmann (Info) (Review 1914x gelesen, veröffentlicht am )

Unser Wertungssystem:
  • 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
[Schliessen]
Wertung: 10 von 15 Punkten [?]
10 Punkte
Kommentar schreiben
Tracklist:
  • Pathfinder … Between Heaven And Hell
  • Betrayed
  • Inside The Fire
  • Reborn
  • Under The Gun
  • We Are The League
  • Alone In The Dark
  • Farewell To A Friend
  • Monster
  • Out Of Hell

Besetzung:

Alle Reviews dieser Band:

Interviews:
  • keine Interviews
(-1 bedeutet, ich gebe keine Wertung ab)
Benachrichtige mich per Mail bei weiteren Kommentaren zu diesem Album.
Deine Mailadresse
(optional)

Hinweis: Diese Adresse wird nur für Benachrichtigungen bei neuen Kommentaren zu diesem Album benutzt. Sie wird nicht an Dritte weitergegeben und nicht veröffentlicht. Dieser Service ist jederzeit abbestellbar.

Captcha-Frage Wieviele Tage hat eine Woche?

Grob persönlich beleidigende Kommentare werden gelöscht!