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Trilogy: Burned Alive (Review)

Artist:

Trilogy

Trilogy: Burned Alive
Album:

Burned Alive

Medium: CD
Stil:

Doom / Hardrock

Label: Eigenvertrieb
Spieldauer: 66:32
Erschienen: 04.10.2013
Website: [Link]

TRILOGY aus Maryland sind das neue Betätigungsfeld von Ron McGinnis, der jüngst auch auf AGAINST NATUREs tollem Album "Fallen Rock" gastierte, neben ADMIRAL BROWNING beziehungsweise PALE DIVINE. Aus seiner Haut kann der Kollege nicht so recht, und das ist im Fall von "Burned Again" auch gut so, denn der gebotene Hardrock mit Doom-Schlag hat einen originellen Dreh, angesichts dessen man sich nicht fragt, weshab man eine weitere Band dieses Schlags über sich ergehen lassen muss.

Uncle FeZZy, wie sich der Bassist hier nennt, tritt vor Hauptsänger Barker in den Hintergrund, der sehr gerne gedehnte Vokale zu singen scheint wie im Titelstück oder TRILOGYs Musik einen DANZIG-Schlag verpasst wie in "Aglow", wobei die Combo deutlich verspielter agiert als jene des kleinen Dunkelmannes. Eingedenkt des passenden Lo-Fi-Sounds verleiht letzteres der Musik auf "Burned Again" einen starken Seventies-Vibe und gemahnt in den ausufernden Passagen an freimütig jammende Bands von einst. Das schroffe "Malice" mag im Widerspruch dazu stehen, verdeutlicht aber das in sich geschlossene Songwriting des Trios, das sich zu keinem Augenblick in wüsten Strukturen verheddert.

Entspannter fällt "Doin' Time' zunächst aus, aber auch hier powern TRILOGY zum Ende hin drauflos - ein Duktus, der dann im virtuosen Abgeher "Teachers Of The Peace" gipfelt, und die sehr markante, eigentümlich flirrende Gitarrenarbeit - exemplarisch ausgeführt in "Betrayal" - hat vor der energetischen Rhythmusgruppe Alleinstellungs-Charakter. "Invade & Occupy" ist Heavy Prog mit hippiesker Anmutung, welche es mit dem kürzer gefassten "Uncle Bill's Song" und dem balladesken "Frown" eint, dessen flammendes Solo zum Schluss einen der vielen Höhepunkte auf "Burned Again" markiert. "Ice Farmer" ist dann am Ende tatsächlich eine Trilogie: Ausgehend von einem stampfenden Slide-Instrumental werden TRILOGY wieder härter, jedoch auf einer wehmütigen Note, und lassen dieses sehr gute Debüt perkussiv hypnotisch ausklingen.

FAZIT: Viel Musik im Spannungsfeld des prototypischen Hardrock (Zeitverortung ab Ende der Sechziger) bietet der Einstand von TRILOGY, drei beschlagenen Musikern aus der zweiten Promi-Reihe, die hiermit hoffentlich ein Label für sich begeistern können. Es wäre schade, wenn nicht mehr potenzielle Fans - und die hat solche Musik gerade reichlich - Barkers feinsinnigen Texten und der ebensolchen Instrumentalarbeit lauschen würden. Wächst mit jedem weiteren Hördurchlauf ...

Andreas Schiffmann (Info) (Review 1224x gelesen, veröffentlicht am )

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Wertung: 12 von 15 Punkten [?]
12 Punkte
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Tracklist:
  • Daybreak
  • Burned Alive
  • All Aglow
  • Teachers Of The Peace
  • Doin' Time
  • Frown
  • Invade & Occupy
  • Searching For Harmony
  • Malice
  • Uncle Bill's Song
  • Betrayal
  • Ice Farmer
  • a) A Slide Thingy
  • b) Lover's Cry
  • c) Till The End

Besetzung:

Alle Reviews dieser Band:

Interviews:
  • keine Interviews
Kommentare
Thomas
gepostet am: 17.06.2014

Sehr interessant; aber nur wegen der CD registriere ich mich nicht bei dem unsinnigen Fratzenbuck
Leider bietet die Band keine Kontaktemail, d.h. Geld gespart
(-1 bedeutet, ich gebe keine Wertung ab)
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