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Reinxeed: A New World (Review)

Artist:

Reinxeed

Reinxeed: A New World
Album:

A New World

Medium: CD
Stil:

Symphonic Power Metal

Label: Liljegren Records/Doolittle Group
Spieldauer: 49:26
Erschienen: 09.08.2013
Website: [Link]

Na guck mal einer an, nach zahlreichen, euphorisch ausgedrückt, mittelprächtigen Alben, die sich vor allem mit dem zweitklassigen Kopieren von etablierten Bands wie STRATOVARIUS, SONATA ARCTICA oder DRAGONFORCE begnügten und ansonsten das übergroße Ego eines ebenso talentierten wie selbstverliebten Gitarristen in den Mittelpunkt rückten, haben es die schwedischen Melodie-Fetischisten von REINXEED mit „A New World“ tatsächlich geschafft, ein von vorne bis hinten starkes Album hinzubekommen.

Nicht, dass die Melodic Metaller jetzt die grobschlächtige Finster-Metal-Keule schwingen würden, aber im Vergleich zu ihren früheren Werken, auf denen irrwitzige Gitarrensoli, schwachbrüstige Vocals, quietschende Keyboards und sinnbefreite Kitschpassagen dominierten, gehen sie jetzt deutlich kompakter, direkter, metallischer vor. Tommy REINXEEDs Leistungen als Sänger hinken zwar immer noch seinen Fingerfertigkeiten an der Sechssaitigen hinterher, doch hat es der Jungspund gelernt, seine Stimme in deutlich gehörgangfreundlicheren Tonlagen anzulegen und die Suche nach der höchsten Tonart für beendet zu erklären.

Bislang mussten sich REINXEED stets recht deutlich den Veröffentlichungen von Tommy REINXEEDs zweiter Band, GOLDEN RESURRECTION, geschlagen geben, doch jetzt haben sich die Vorzeichen geändert: Während letztere mit „One Voice For The Kingdomm“ deutlich hinter den bisherigen Veröffentlichungen zurückblieben, ziehen REINXEED dank feiner Melodic-Metal-Ohrwürmer wie „Into The The Darkness“, „The Journey Home“, „Northern Allstars“ (wenn man den komplett peinlichen Text ausblenden kann…) oder dem finalen Titeltrack auf der Überholspur an den Landsleuten vorbei. Weniger kann manchmal mehr sein: Weniger Highspeed, weniger ausufernde Gitarren- und Keyboard-Duelle (selbst das programmatisch betitelte „Guitar Hero“ bleibt in dieser Hinsicht absolut im Rahmen, darf sogar als Highlight des Albums bezeichnet werden), weniger die Suche nach den musikalischen Guiness-Buch-Rekorden – REINXEED haben ihre Lektion gelernt.

FAZIT: Mehr Metal bei gleichbleibender Melodiosität – REINXEED haben an den richtigen Stellschrauben gedreht, teilweise sogar mit mehreren Umdrehungen. Herausgekommen ist mit „A New World“ ein starkes Melodic-Metal-Album, das Fans von früheren Werken von SONATA ARCTICA, STRATOVARIUS oder YNGWIE MALMSTEEN die Trauer um die verlorene Spielfreude ihrer einstigen Helden ein wenig lindern könnte. [Album bei Amazon kaufen]

Lothar Hausfeld (Info) (Review 2120x gelesen, veröffentlicht am )

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Wertung: 10 von 15 Punkten [?]
10 Punkte
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Tracklist:
  • Distant Horizon
  • Into The Darkness
  • The Journey home
  • The Star
  • Final Destination
  • Northern Allstars
  • Chalice Of Time
  • Curse and Damnation
  • Guitar Hero
  • A New World

Besetzung:

Alle Reviews dieser Band:

Interviews:
  • keine Interviews
Kommentare
Zoltan
gepostet am: 11.09.2013

User-Wertung:
8 Punkte

"A New World" unterscheidet sich von den früheren Alben (die allesamt zu niedrig bewertet wurden) eigentlich nur dadurch, dass eher die Hits und tollen Melodien fehlen. Hier sind wohl nicht die Melodic-Metal-Fachmänner am Wirken^^
happypommes
gepostet am: 09.04.2017

Ich kann es nicht nachvollziehen warum solche Kritiken geschrieben werden! Und wenn hier behauptet wird Tommy wäre selbstverliebt dann müssen sie ihn wohl persönlich kennen um soetwas behaupten zu können.
Meiner Meinung nach war A New World das schwächste Album von Reinxeed weil in fast dem gesamten Album die Power fehlt. Und die anderen Alben so schlecht zu machen ist eine Frechheit! Man nehme nur mal The Light. Tommy hat die Instrumente selbst gespielt und später zusammengemixt. Alleine das, wenn man betrachtet was für ein starkes Album dabei herauskam, versient Anerkennung. Ein kraftvolles, sehr melodiöses und git gesungenes Power Metal Album. Man sollte mal auf die Feinheiten achten......
Oder Welcome To The Theater. Da habe ich von einem Kritiker gelesen das Album wäre einfallslos. Da frage ich mich ob derjenige das Album überhaupt verstanden hat und sich die Texte mal richtig angehört hat. Jeder Titel ist einem Film zugeordnet und grandios geworden. Ich fand es eine tolle Idee und sehe da keinerlei Einfallslosigkeit. Im Gegenteil.
Manche Kritiker sollten sich besser einen anderen Job suchen!
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