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Isole: Born From Shadows (Review)

Artist:

Isole

Isole: Born From Shadows
Album:

Born From Shadows

Medium: CD
Stil:

Epic Doom Metal

Label: Napalm Records
Spieldauer: 55:29
Erschienen: 28.10.2011
Website: [Link]

Nachdem CANDLEMASS ihren Ruhestand angekündigt haben, meldet eine zweite schwedische Band bereits jetzt Ansprüche auf den demnächst verwaisten Doom-Metal-Thron an. ISOLE bieten auf ihrem fünften Album, rein stilistisch gesehen, die fast perfekte Mischung aus allen Elementen, die diesen Stil in der epischen Variante ausmachen, gleichzeitig sehr abwechslungsreich und doch absolut "rein". Hier gibt es keine modernen Sounds, keine Psychedelic- oder Stoner-Rock-Einflüsse, keine BLACK-SABBATH-Kopie und auch keine extremeren Spielarten wie Funeral, Sludge, oder was auch immer, zu hören. Stattdessen treffen in der Hauptsache Riffs, die von Leif Edling (CANDLEMASS) stammen könnten, auf klaren, dramatischen Gesang und Melodien, wie sie auch SOLITUDE AETURNUS einsetzen. Angereichert wird das Ganze dann mit in einer tollen, oft mehrstimmigen Gitarrenarbeit, die abwechselnd a la WHILE HEAVEN WEPT in Melancholie schwelgt oder im Stile von MY DYING BRIDE in tiefe Schwermut verfällt (ganz vereinzelt gibt es auch Growls zu hören). Wunderschön ausgearbeitete Gesangsharmonien sorgen zudem immer wieder für eine fast sakrale Stimmung.

Obwohl ISOLE also nie experimentell klingen, sondern zu jeder Zeit episch, getragen und düster, klingt die Band keinesfalls nur langsam oder eintönig. Immer wieder wechseln sich ruhige und heftige Passagen ab, vereinzelt grenzt man sogar mal fast an den Black-Metal-Bereich, um dann wieder in die gewohnt schweren Riffs zu verfallen.

Als Anspieltipps sind vor allem der Opener und das abwechslungsreiche "Come To Me" zu nennen.

FAZIT: ISOLE zelebrieren auf "Born From Shadows" Epic Doom Metal in Reinkultur. Zumindest für den Rezensenten muss diese Musik genau so klingen und nicht anders. Zum großen Meisterwerk fehlen lediglich noch ein paar mehr durchschlagende Refrains und Hitqualitäten, aber diese werden wohl die meisten Fans des Genres aufgrund der vielen packenden Riffs und Melodien und der perfekt eingefangenen Stimmung kaum vermissen.

Daniel Fischer (Info) (Review 3037x gelesen, veröffentlicht am )

Unser Wertungssystem:
  • 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
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Wertung: 12 von 15 Punkten [?]
12 Punkte
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Tracklist:
  • The Lake
  • Black Hours
  • Born From Shadows
  • Come To Me
  • My Angel
  • Condemned
  • When All Is Black

Besetzung:

Alle Reviews dieser Band:

Interviews:
  • keine Interviews
Kommentare
Thomas
gepostet am: 01.02.2012

User-Wertung:
12 Punkte

Sehr überzeugend; abwechselungsreich und nie langweilig. Hin und wieder dringen auch ganz sachte "Grand Magus" durch, nicht die schlechteste Referenz. Mit einer kräftigeren Stimme wäre Schulnote "Sehr Gut" realistisch
Troll
gepostet am: 08.02.2012

User-Wertung:
13 Punkte

Grandiose Platte. Auf jeden Fall eines der Doom Highlights 2011!
(-1 bedeutet, ich gebe keine Wertung ab)
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