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Rauschhardt: Free Falling (Review)

Artist:

Rauschhardt

Rauschhardt: Free Falling
Album:

Free Falling

Medium: CD
Stil:

Melodic Mainstream Rock

Label: Fastball Music/Sony
Spieldauer: 45:48
Erschienen: 15.10.2010
Website: [Link]

Soso, VAN HALEN, GUN, MR. BIG, KING’S X sind u.a. die musikalischen Vorbilder von Gitarrist Tom RAUSCHHARDT und seiner Band. Verrät jedenfalls das Presse-Info. Das dummerweise auch erwähnt, dass Keyboarder Christof von Haniel bei den SCHÜRZENJÄGERn die Tasten drückte. Jetzt streichen wir aus der Favoritenliste alles bis auf MR. BIG, und kreuzen das mit den SCHÜRZENJÄGERn auf Volksmusikentzug. Dann kommen wir dem RAUSCHHARDT-Sound ziemlich nahe.

Geht der Opener „War“ als simpler Stampfer noch ganz in Ordnung, befinden wir uns mit „You Are The One“ und „Song For You“ mitten in der schnödesten Schlagerseligkeit, während „Free Falling“ phasenweise nach schwächelndem Aussie-Pop (lethargische ICEHOUSE, SAVAGE GARDEN in normal) klingt. Mit viel gutem Willen wühlen sich die kleinen Liedchen zu tranfunzeligem Melodic Rock vor. Tom RAUSCHHARDT lässt gelegentlich seine Gitarre wimmern, jaulen, aufschreien, als spiele er auf dem Abschlusskonzert der örtlichen Musikschule. Das ist alles von einer unglaublichen Schlichtheit, mit Lyrics versehen, die dem armen Hörer endgültig die Zähne ziehen („A little foxy lady, And it took my breath away. I feel this love inside me get stronger, stronger, stronger, yeah“). Das ziemlich durchgeknallte Info-Sheet spricht von „einzigartigem Sound“ und gleich mehrfach von einer „anspruchsvollen Produktion“. Musikalisch muss der Anspruch schon ins unterste Geschoss gehängt werden, um „Free Falling“ noch über die Latte hieven zu können.
Positiv ist zu vermelden, dass Rob Reynolds rauchige Stimme die Banalitäten ein wenig adelt, wenn er nicht wie im weinerlichen „Take It All“ gar rachitisch krächzt. Außerdem stehen RAUSCHHARDT die schnellen Songs („War“, „Machine“) weitaus besser, als die nahezu unerträglich sülzigen Schleicher.

FAZIT: RAUSCHEBART machen Musik, die einen ebenso langen, pomadigen und in den 80-ern zu heiß gefönten besitzt. HARDT RAUSCHen tut da gar nichts. Ein bisschen Blues, ein bisschen Funk, ein bisschen Hardrock, viele Schlager- und poppige Plattitüden ergeben einen Sound, den man bestenfalls in der Stammkneipe seiner Jugend, nach dem Genuss von viel Alkohol und wenig Milch ohne üble Nebenwirkungen hören kann. Wenn die Band sich wenigstens am Opener orientiert hätte, der zwar einfachen, aber nicht hochnotpeinlichen Rock bietet. Wenigstens ein Ei in der Hose. Fällt leider bereits beim unsäglichen zweiten Stück raus. Wird für „Machine“ noch einmal festgezurrt. Nutzt nichts. Aua.
KING’S X – wie albern.
Natürlich heißt die Band nicht so wie die Gesichtsbepflanzung.
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Jochen König (Info) (Review 4408x gelesen, veröffentlicht am )

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Wertung: 5 von 15 Punkten [?]
5 Punkte
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Tracklist:
  • Tracklist:
  • War
  • You Are The One
  • Free Falling
  • Song For You
  • Rock And Roll Star
  • Machine
  • Take It All
  • Fade Away
  • Wild Child
  • Deal With Devil
  • Solly’s Blues
  • Bonus: Video War

Besetzung:

Alle Reviews dieser Band:

Interviews:
  • keine Interviews
Kommentare
Sasha
gepostet am: 15.11.2010

User-Wertung:
12 Punkte

Der muß ja echt mit dem falschen Fuß aufgestanden sein. Die Musik kann man nicht immer neu erfinden. Fakt ist , auf der Platte ist alles dabei vom harten Stück bis zur Ballade. Wenn man hier meint der Sänger krächzt, dann hat der Typ absolut keine Ahnung.Bei Fade Away bekommt man ja wohl Gänsehaut und bei War sollte der sich mal den Text genauer anhören aber wahrscheinlich reicht sein Englisch dafür nicht aus.
Ich finde die Musik geil auch wenn es nicht das modernste Album ist.
Diese Art von Kritikern brauch kein Mensch.

Sasha
Nils [musikreviews.de]
gepostet am: 15.11.2010

Sasha! :-) Kritiken, die nicht deiner Meinung entsprechen, braucht kein Mensch?
Voodoo Edge
gepostet am: 18.11.2010

Naja, diese Kritik ist schon einen fingerbreit unter der Gürtellinie. Man sollte nie vergessen, dass MENSCHEN hinter einem Album stehen. Also bitte: verbal etwas abrüsten!
Nils [musikreviews.de]
gepostet am: 18.11.2010

Jetzt schreib ich hier schon wieder, obwohl ich die Rezension nicht geschrieben habe ...

Im Gegensatz dazu, was teilweise in durchaus seriösen Tageszeitungen im Feuilleton geschrieben wird, ist das hier ja noch harmlos. Richtig böse Kritiken sehen doch ganz anders aus (das ist keine Kritik an dir, Jochen ;-))

Wer als Künstler in die Öffentlichkeit tritt, muss so etwas ertragen können. Ob die Fans das können, steht natürlich auf einem anderen Blatt.

Was könnte es übrigens Schlimmeres geben als lauwarm formulierte Reviews, die stets darauf bedacht sind, bloß niemanden auf den Schlips zu treten? Eine starke Meinung, die durch klare Worte ausgedrückt wird, ist jedenfalls unerlässlich. Dabei sollte jeder stets wissen, dass jede Rezension die Meinung eines Einzelnen ist und keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit erhebt.
Lara
gepostet am: 30.11.2011

User-Wertung:
13 Punkte

Das hat nichts mit einer starken Meinung oder einer fundierten Kritik, sondern leider mit wenig Sachverstand zu tun. Schon mit dem 3. Satz und der Anspielung auf die Schürzenjäger diskreditiert sich der Autor selbst als "Kritiker". Nur allein aufgrund dieser Tatsache irgendeinen Schluss ziehen zu wollen ist wenig professionell und zeigt, dass der Autor im Musik-Business nicht sonderlich gut aufgehoben ist. Hier verbietet sich jeder weitere Kommentar. Diese Band hat ein tolles Album produziert und man sollte sie unbedingt live hören!
Thomas
gepostet am: 20.02.2012

Frage:
Woran merke ich, dass ein Rezensent seine Arbeit gut gemacht hat?
Antwort:
Wenn mit der plumpen Keule "Keine Ahnung" reagiert wird
Tobias
gepostet am: 22.03.2012

User-Wertung:
10 Punkte

Ich möchte hier auch einmal kurz Stellung zum Album und zur Rezension nehmen:

Zum Album ist zu sagen, dass es weder ein innovatives, noch ein sehr hochwertig produziertes Album ist. Nichts destotrotz ist auf dem Album für jeden etwas dabei und es macht auch nach mehrmaligem Hören noch Spaß, was man bei manchen anderen Alben, die mit Raumschifftechnik produziert worden sind nicht gerade behaupten kann - Effekthascherei ist eben nicht alles.

Zur Rezension: Ich finde es absolut o.k., wenn dem Rezensenten die Platte nicht gefällt und er auch seine Meinung diesbezüglich äußert - dafür sind Kritiker ja nun einmal da. Nicht ok ist es aber, wenn dann so überspitzt geurteilt wird, wie mit der Darstellung, dass es der musikalische "Anspruch schon ins unterste Geschoss" gerückt werden müsse. Das stellt keine objektive Betrachtung der Platte oder eine einfache Meinungsäußerung dar, sondern ist ein Angriff, der in einer professionellen Rezension nichts zu suchen hat...

Ja die Platte ist teilweise recht seicht produziert worden... wem das nicht gefällt, der hört sich dann eben doch lieber Judas Priest oder Metallica an... Jedem das Seine, aber doch bitte ohne beleidigend zu werden...
(-1 bedeutet, ich gebe keine Wertung ab)
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